VITREA: Neuer Reha-Gesundheitskonzern entsteht nach Trennung von VAMED

Mehr als 70 Einrichtungen mit rund 14.000 Beschäftigten – Zusammenschluss von VAMED care und Paracelsus Reha – Hohe Millioneninvestitionen geplant

Mit VITREA startet ein neuer bedeutender Gesundheitskonzern im Reha-Sektor offiziell unter eigener Marke. Das Unternehmen entsteht aus der Zusammenführung der Reha-Kliniken von VAMED care und den Paracelsus Rehabilitationskliniken. Mit über 70 stationären und ambulanten Einrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie rund 14.000 Beschäftigten zählt VITREA nun zu den größten Reha-Anbietern Europas.

Der neue Markenauftritt markiert zugleich die endgültige Trennung von VAMED. Mehrheitseigentümer ist der Private-Equity-Investor PAI Partners, der die Reha-Sparte 2024 gemeinsam mit Fresenius SE übernommen hatte. Im Sommer 2025 wurden zusätzlich die neun Rehaeinrichtungen der Paracelsus-Kliniken in die neue Struktur integriert.

Die DACH-Region gilt weltweit als führend in der Rehabilitation. VITREA will diese Spitzenstellung ausbauen. CEO Dr. Klaus Schuster betonte: „Wir wollen die Spitzenposition in der Rehabilitation in unserer Zielregion nachhaltig festigen.“ Er hob hervor, dass jährlich gewonnene Daten aus rund 200.000 Behandlungen künftig noch gezielter in individualisierte Rehabilitationswege einfließen sollen.

Die neue Marke VITREA wurde gemeinsam mit 3.000 Mitarbeitenden und Patient:innen entwickelt und steht für „Qualitätsanspruch, Innovationskraft und kontinuierliche Verbesserung“. Die Gruppe plant zweistellige Millioneninvestitionen pro Jahr. Diese Mittel sollen insbesondere in den Ausbau ambulanter Versorgungsstrukturen, die Modernisierung und den Ausbau bestehender Standorte sowie die Digitalisierung von Therapie- und Dokumentationsprozessen fließen. Weitere Reha-Zukäufe schließe man nicht aus.

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