Universitätsklinikum Ulm bestätigt hohe Behandlungsqualität in zentralen Leistungsbereichen

IQM-Ergebnisse 2026 bescheinigen dem UKU starke Resultate in Urologie, Viszeralchirurgie, Endoprothetik und Geburtshilfe

Das Universitätsklinikum Ulm hat aktuelle Ergebnisse der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) veröffentlicht und bestätigt damit nach eigenen Angaben erneut eine hohe Behandlungsqualität in mehreren zentralen klinischen Leistungsbereichen. Die Auswertung basiert auf Routinedaten der stationären Versorgung und umfasst zahlreiche Qualitäts-, Mengen- und Verfahrenskennzahlen.

Universitätsklinikum Ulm

Universitätsklinikum Ulm legt die aktuellen Ergebnisse der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) vor
Foto: Universitätsklinikum Ulm

Nach Angaben des Klinikums erzielt insbesondere die Klinik für Urologie und Kinderurologie am Standort Oberer Eselsberg sehr gute Ergebnisse bei Nierenentfernungen (Nephrektomie und partielle Nephrektomie) sowie bei transurethralen Resektionen der Prostata (TUR-P). Auch die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie weist erneut starke Qualitätskennzahlen auf. Hervorgehoben werden Eingriffe bei Erkrankungen des Dick- und Enddarms, darunter Kolonresektionen bei kolorektalem Karzinom sowie kolorektale Resektionen bei Divertikelerkrankungen ohne komplizierende Begleiterkrankungen.

Positive Ergebnisse meldet das Klinikum zudem für die Endoprothetik am Campus Nord. Dort seien insbesondere bei Hüft- und Knieoperationen sowohl bei Erstimplantationen als auch bei Wechseloperationen niedrige Komplikationsraten dokumentiert worden. Dies spreche für eine hohe operative Erfahrung und stabile Behandlungsqualität in diesem Bereich.

Auch die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Standort Michelsberg erreicht laut den veröffentlichten Daten gute Qualitätsindikatoren. Dies betreffe sowohl die Geburtshilfe als auch operative Eingriffe wie Gebärmutterentfernungen bei gutartigen Erkrankungen.

Prof. Dr. Udo X. Kaisers, Vorstandsvorsitzender und Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Ulm, bewertet die Ergebnisse als Bestätigung eines hohen medizinischen Niveaus. Gleichzeitig ermögliche die kontinuierliche Auswertung der Qualitätsdaten eine gezielte Identifikation von Bereichen mit weiterem Optimierungspotenzial. Auch Dr. Oliver Mayer, Leiter der Stabsstelle Qualitäts- und Risikomanagement, betont die Bedeutung belastbarer Routinedaten für die kontinuierliche Qualitätsentwicklung.

Die IQM basiert auf einem trägerübergreifenden Ansatz zur Qualitätsmessung im Krankenhausbereich. Mitglieder verpflichten sich unter anderem zur Veröffentlichung ihrer Ergebnisse und zur Durchführung sogenannter Peer Reviews. Nach Angaben der Initiative beteiligen sich derzeit knapp 450 Krankenhäuser aus Deutschland und der Schweiz.

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