Uniklinikum Heidelberg beruft COO für operatives Geschäft im Verbund
Tatjana Utz-Erhardt übernimmt Schlüsselrolle für Transformation, Infrastruktur und Digitalisierung im Verbund Heidelberg-Mannheim

Tatjana Utz-Erhardt übernimmt ab dem 6. Juli 2026 das Amt der Vorständin Operatives Geschäft im Vorstand des Verbunds der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim.
Foto: UKHD
Der Aufsichtsrat des Universitätsklinikums Heidelberg hat Tatjana Utz-Erhardt zur Vorständin Operatives Geschäft im Verbund der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim bestellt. Sie tritt ihr Amt am 6. Juli 2026 an und soll insbesondere die operativen Bereiche wie Infrastruktur, Service, Einkauf und Logistik verantworten. Im Fokus steht zudem der Ausbau eines datenbasierten Betriebsmodells im Rahmen der Digitalisierungsstrategie.
Mit der Berufung von Tatjana Utz-Erhardt verstärkt der Verbund der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim seine Führungsstruktur im operativen Bereich. Der Aufsichtsrat des Universitätsklinikum Heidelberg hat die Managerin zum 25. Juni 2026 bestellt, der Amtsantritt ist für den 6. Juli 2026 vorgesehen. Sie wird künftig als Chief Operating Officer (COO) im Verbundvorstand tätig sein.
Die neue Vorständin übernimmt eine zentrale Schnittstellenfunktion innerhalb des hochkomplexen universitätsmedizinischen Verbunds. Zu ihren Verantwortungsbereichen zählen insbesondere Bau und Infrastruktur, technische und servicebezogene Bereiche sowie Einkauf und Logistik. Darüber hinaus wird sie die Steuerung wesentlicher Tochtergesellschaften an den Standorten Heidelberg und Mannheim übernehmen, darunter Einrichtungen für Klinikservice, Technik und Managementdienstleistungen.
Ein strategischer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit soll die Weiterentwicklung eines datenbasierten Betriebsmodells sein. Ziel ist es, den Verbund stärker in Richtung eines „Data Driven Hospital“ zu entwickeln und damit digitale sowie KI-gestützte Steuerungsansätze in den klinischen und administrativen Betrieb zu integrieren. Dies wird als zentraler Baustein der zukünftigen Digitalisierungs- und Transformationsstrategie bewertet.
Nach Angaben des Aufsichtsrats bringt Utz-Erhardt umfangreiche Erfahrung in Transformations- und Organisationsentwicklungsprozessen mit. Sie war unter anderem als Senior Advisor für Transformation, Nachhaltigkeit und HR tätig und begleitete zuvor verschiedene Führungsfunktionen in großen Unternehmensstrukturen, darunter als Chief Human Resources Officer sowie in operativen Leitungsrollen.
Die Verbundleitung sieht in der Berufung eine wichtige Stärkung der operativen Steuerungsfähigkeit. Der Vorstandsvorsitzende des Verbunds betont insbesondere die Bedeutung der Position für die Weiterentwicklung der Infrastruktur- und Servicebereiche sowie für die strategische Transformation des universitätsmedizinischen Systems.
Mit der Neubesetzung setzt der Verbund der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim seinen strukturellen Neuaufbau im Vorstand fort. Ziel ist eine stärkere Verzahnung von operativer Steuerung, Digitalisierung und strategischer Weiterentwicklung im Sinne einer modernen Universitätsmedizin.




