SLG St. Paulus erweitert Geschäftsführung mit Stefan Schad

Verstärkung für Transformationsprozesse im Zuge der Krankenhausreform

Stefan Schad verstärkt die Geschäftsführung der SLG St. Paulus GmbH und begleitet die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens.
Foto: Thomas Mohn Fotografie

Die SLG St. Paulus GmbH hat ihre Geschäftsführung zum 1. Juli 2026 erweitert. Mit Stefan Schad stößt ein erfahrener Gesundheitsmanager zur Leitung hinzu, der insbesondere die strategische Weiterentwicklung im Kontext der Krankenhausreform begleiten soll. Ziel ist es, laufende Transformationsprozesse in den Einrichtungen der Gruppe zu unterstützen und strukturell weiterzuentwickeln.

Stefan Schad bringt umfassende Erfahrung aus der Beratung und Steuerung von Veränderungsprozessen im Gesundheitswesen mit. Nach Unternehmensangaben war er über viele Jahre bei der Beratungsagentur Borchers und Kollegen in Münster tätig und begleitete dort bundesweit Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen bei strategischen und organisatorischen Transformationen.

In seiner neuen Funktion soll Schad gemeinsam mit der Geschäftsführung bestehende Prozesse innerhalb der SLG St. Paulus GmbH analysieren und im Hinblick auf gesundheitspolitische Veränderungen weiterentwickeln. Der Fokus liegt dabei auf der Anpassung an die strukturellen Anforderungen der Krankenhausreform sowie auf der langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Standorte.

Die Erweiterung der Geschäftsführung steht im Kontext tiefgreifender Veränderungen in der Krankenhauslandschaft. Nach Angaben der Unternehmensleitung soll die neue Funktion dazu beitragen, die Einrichtungen zukunftsfähig auszurichten und gleichzeitig bestehende Versorgungs- und Organisationsstrukturen gezielt zu stärken.

Geschäftsführerin Regina Luckner betonte, dass die Krankenhausreform einen umfassenden Transformationsprozess im Gesundheitswesen ausgelöst habe. Mit der Berufung von Stefan Schad werde gezielt zusätzliche Expertise für die Begleitung dieser Entwicklungen eingebunden.

Auch auf Seiten der katholischen Trägerstruktur wird die Personalentscheidung unterstützt. Christoph Rzisnik hob hervor, dass Schad die Geschäftsführung insbesondere im Bereich der operativen und strategischen Prozessentwicklung ergänze und die anstehenden Veränderungsprozesse aktiv mitgestalten werde.

In den kommenden Tagen soll Stefan Schad die einzelnen Krankenhäuser und Einrichtungen der Unternehmensgruppe besuchen. Ziel dieser Standortgespräche ist es, Mitarbeitende und Führungskräfte kennenzulernen sowie die jeweiligen organisatorischen und medizinischen Strukturen im Detail zu analysieren. Die gewonnenen Eindrücke sollen in die weitere strategische Planung einfließen. Im Mittelpunkt stehen dabei nach Unternehmensangaben die Identifikation von Entwicklungspotenzialen, die Optimierung von Prozessen sowie die Stärkung der Zusammenarbeit innerhalb der Krankenhausgruppe.

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