Städtisches Klinikum Dresden plant 500-Millionen-Euro-Umbau bis 2035

Zukunftskonzept setzt auf Spezialisierung und Konzentration der stationären Medizin

Das Städtische Klinikum Dresden steht vor einer der größten strukturellen Veränderungen seiner Geschichte. Bis 2035 soll die stationäre Versorgung stärker am Standort Friedrichstadt konzentriert, medizinische Leistungen gebündelt und Doppelstrukturen reduziert werden. Das Investitionsvolumen liegt nach aktueller Planung bei rund 500 Millionen Euro. Hintergrund ist neben dem Anspruch an eine zukunftsfähige medizinische Versorgung vor allem der hohe wirtschaftliche Druck auf das kommunale Klinikum.

Wie die Sächsische Zeitung berichtet, wollen der Kaufmännische Direktor Dirk Köcher und der Medizinische Direktor Prof. Sebastian Schellong das Städtische Klinikum Dresden mit dem Zukunftskonzept 2035 neu aufstellen. Im Mittelpunkt steht dabei das Prinzip „Konzentration statt Zersplitterung“. Durch die stärkere Spezialisierung und Bündelung medizinischer Leistungen soll die Qualität der Versorgung verbessert und gleichzeitig sollen Strukturen wirtschaftlicher organisiert werden.