Schlosspark-Klinik Berlin: Zwischen Teilbetrieb und Standort-Abwicklung

Psychiatrie-Versorgung bis 2027 gesichert – Nachnutzung des Areals bleibt vage

Nach der offiziellen Schließung der Schlosspark-Klinik Berlin Anfang Februar 2026 befindet sich der traditionsreiche Gesundheitsstandort im Berliner Westen in einer prekären Übergangsphase. Während wesentliche Fachbereiche wie die Neurologie bereits an alternative Standorte verlagert wurden, bleibt ein Teil des medizinischen Angebots vorerst erhalten.

Wie das Portal Entwicklungsstadt berichtet, werden die psychiatrischen Leistungen bis mindestens Ende 2027 am Standort weitergeführt. Organisatorisch erfolgt die Steuerung nun über das Alexianer St. Gertrauden-Krankenhaus. Parallel dazu schreitet der Rückbau von Medizintechnik und Inventar voran, während das Areal unter Sicherheitsüberwachung steht. Trotz des vom Senat favorisierten Erhalts einer gesundheitsnahen Nutzung fehlen bislang konkrete Investitions- und Bebauungspläne für die Zeit nach 2027.

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