Rüsselsheim will wegen Klinikfinanzierung klagen
Stadt kritisiert finanzielle Doppelbelastung durch eigenes GPR Klinikum und Beteiligung an den Verlusten der Kreisklinik Groß-Gerau
Die Stadt Rüsselsheim am Main strebt eine gerichtliche Klärung der Finanzierung kommunaler Krankenhäuser im Kreis Groß-Gerau an. Hintergrund ist eine aus Sicht der Stadt bestehende finanzielle Doppelbelastung: Als Gesellschafterin des GPR Klinikums trägt Rüsselsheim das wirtschaftliche Risiko des eigenen Krankenhauses und beteiligt sich zugleich über die Kreisumlage an der Finanzierung der Kreisklinik Groß-Gerau.
Über die beabsichtigte Klage berichtet die Main-Spitze. Die Stadt stellt damit die Frage, in welchem Umfang sie über die allgemeinen Finanzierungsverpflichtungen gegenüber dem Landkreis zusätzlich zur wirtschaftlichen Stabilisierung eines zweiten kommunalen Krankenhauses beitragen muss. Ob bereits eine Klage eingereicht wurde, ist bislang nicht öffentlich bestätigt.




