Region Bayreuth warnt vor Folgen des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes

Breites Bündnis aus Kommunen, Kliniken, Gewerkschaften und Sozialverbänden fordert Nachbesserungen bei Krankenhausfinanzierung und Pflegebudget

Mit einer gemeinsamen Erklärung haben sich Kommunalpolitik, Kliniken, Gewerkschaften sowie Sozial- und Wohlfahrtsverbände aus der Region Bayreuth gegen die geplanten Regelungen des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes positioniert. Die Unterzeichner warnen vor erheblichen Folgen für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Rettungsdienste und die kommunalen Haushalte. Sie fordern von der Bundesregierung eine grundlegende Überarbeitung der vorgesehenen Maßnahmen.

Die Diskussion um das geplante GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz sorgt zunehmend für Kritik aus dem Gesundheitswesen. In der Region Bayreuth haben sich nun Vertreter des Landkreises und der Stadt Bayreuth, des Klinikums Bayreuth, der Sana Klinik Pegnitz, der Gewerkschaft ver.di, des Bayerischen Roten Kreuzes, des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sowie des Sozialverbands VdK mit einer gemeinsamen Erklärung an die Öffentlichkeit gewandt.

Im Mittelpunkt der Kritik stehen die vorgesehenen Änderungen bei der Krankenhausfinanzierung, insbesondere die geplanten Anpassungen beim Pflegebudget. Nach Auffassung der Unterzeichner könnten die Regelungen die wirtschaftliche Stabilität vieler Krankenhäuser in Oberfranken weiter schwächen und die bereits angespannte Situation im Gesundheitswesen verschärfen.

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