Prof. Dr. Michael Zemlin übernimmt kommissarisch die Leitung des Universitätsklinikums des Saarlandes
Aufsichtsrat bestellt bisherigen Pädiatrie-Direktor zum Ärztlichen Direktor und Vorstandsvorsitzenden ab 1. Januar 2026

Prof. Dr. Michael Zemlin wird kommissarischer Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS).
Foto: Laura Glücklich/UKS
Der Aufsichtsrat des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) hat Prof. Dr. Michael Zemlin zum kommissarischen Ärztlichen Direktor und Vorstandsvorsitzenden bestellt. Er tritt das Amt zum 1. Januar 2026 an und folgt damit auf Prof. Dr. Jennifer Diedler, die das Klinikum zum Jahresende auf eigenen Wunsch verlässt.
Zemlin leitet seit 2016 die Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie am UKS. Bereits ein Jahr nach seinem Amtsantritt übernahm er zusätzlich die Funktion des stellvertretenden Ärztlichen Direktors. In seiner neuen Rolle wird er das Universitätsklinikum kommissarisch gemeinsam mit der Kaufmännischen Direktorin Bettina Rottke, Pflegedirektor Serhat Sari und Dekan Prof. Dr. Matthias Hannig führen.
Aufsichtsratsvorsitzender und Chef der Staatskanzlei David Lindemann betonte die Kontinuität in der Führung des Hauses: „Prof. Dr. Michael Zemlin hat in den vergangenen Jahren eng mit dem Aufsichtsrat und den Mitgliedern des Vorstandes zusammengearbeitet, er kennt das UKS bestens, ist mit den Aufgaben des Amtes vertraut und wird die Ziele, die wir uns gemeinsam gesetzt haben, engagiert verfolgen – insbesondere mit Blick auf die fortschreitenden Planungen für ein neues, modernes Zentralklinikum.“ Gleichzeitig dankte Lindemann für die Bereitschaft, das Amt kommissarisch zu übernehmen, und wünschte „viel Erfolg und eine glückliche Hand für die in 2026 anstehenden Aufgaben“.
Zemlin kündigte an, die Übergangsphase aktiv gestalten zu wollen. „Ich bedanke mich bei den Mitgliedern des Aufsichtsrates für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Es ist eine wunderbare Aufgabe, unser Universitätsklinikum, das mir in den vergangenen neun Jahren sehr ans Herz gewachsen ist, weiter voranzubringen“, erklärte er. Wichtig sei ihm, dass das Kommissariat „keine Zeit des Wartens oder gar des Stillstandes“ werde, sondern als Auftrag verstanden werde, zentrale Projekte konsequent voranzutreiben. Dazu zählt insbesondere die Ausarbeitung des Betriebs-, Organisations- und Logistikkonzeptes für das geplante Zentralklinikum, deren Abschluss für 2026 vorgesehen ist.






