Orthopädische Klinik Markgröningen: Geschäftsführer Olaf Sporys kündigt Rückzug für Ende 2026 an
RKH-Verbund startet frühzeitig Nachfolgeverfahren für strategisch wichtigen Klinikstandort

Olaf Sporys prägte 33 Jahre die Geschicke der RKH Orthopädischen Klinik Markgröningen und der ORTEMA.
Foto: RKH Gesundheit – Fotograf: Martin Stollberg
Die Geschäftsführung der RKH Orthopädische Klinik Markgröningen gGmbH (OKM) steht vor einem geplanten Führungswechsel. Wie das Unternehmen mitteilte, hat der langjährige Geschäftsführer Olaf Sporys angekündigt, sein Amt zum 31. Dezember 2026 niederlegen zu wollen. Der Schritt erfolgt rund ein Jahr vor dem regulären Vertragsende im Jahr 2027 und soll einen geordneten und frühzeitig vorbereiteten Übergang ermöglichen. Der Aufsichtsrat der Klinik würdigte die Entscheidung in seiner Sitzung am 9. März 2026 und leitete zugleich das Nachfolge- und Auswahlverfahren ein, das ab 15. März 2026 beginnen soll.
Die Orthopädische Klinik Markgröningen gehört zum Verbund der RKH Gesundheit und gilt als überregional anerkanntes Zentrum für orthopädische Medizin. Sporys ist seit fast vier Jahrzehnten im Unternehmen tätig und hat die Entwicklung des Hauses in verschiedenen Funktionen, zuletzt in der Geschäftsführung, maßgeblich geprägt. Unter seiner Leitung entwickelte sich die Einrichtung zu einem spezialisierten Standort mit hoher medizinischer Reputation in der orthopädischen Versorgung.
Der Aufsichtsratsvorsitzende der Klinik, Dietmar Allgaier, würdigte in einer Stellungnahme die langjährige Arbeit des Managers. Sporys habe den Standort über Jahrzehnte hinweg „mit Weitblick und Verlässlichkeit geprägt“ und maßgeblich zur Entwicklung der Orthopädie-Technik Markgröningen beigetragen. Die Einrichtung versorgt seit mehr als drei Jahrzehnten Patientinnen und Patienten sowie auch Leistungssportler mit orthopädietechnischen Lösungen.
Auch aus Sicht der RKH-Gruppengeschäftsführung eröffnet die frühzeitige Ankündigung Planungssicherheit für den Verbund. Marc Nickel, Geschäftsführer von RKH Gesundheit, betonte, die Klinik stehe vor wichtigen strategischen Entscheidungen. Der frühzeitig eingeleitete Nachfolgeprozess ermögliche es, eine geeignete Führungspersönlichkeit für die nächste Entwicklungsphase des Standorts zu finden.
Sporys selbst begründet seinen Schritt mit den anstehenden Projekten der Klinik. Nach vielen Jahren in verantwortlicher Position sei es sinnvoll, größere Zukunftsprojekte von Beginn an unter neuer Führung zu gestalten. Gleichzeitig betonte er die Bedeutung eines transparenten und strukturierten Übergangsprozesses für Mitarbeitende und Organisation.
Für den Klinikverbund bedeutet der geplante Führungswechsel vor allem eine Phase strategischer Neuaufstellung. Die Orthopädische Klinik Markgröningen zählt zu den spezialisierten Einrichtungen im RKH-Verbund und spielt eine wichtige Rolle in der regionalen und überregionalen orthopädischen Versorgung. Entsprechend dürfte die Auswahl der Nachfolge auch mit Blick auf zukünftige Strukturentwicklungen und medizinische Schwerpunktsetzungen von Bedeutung sein.
Der Aufsichtsrat hat angekündigt, das Auswahlverfahren in den kommenden Monaten strukturiert durchzuführen, um rechtzeitig vor dem geplanten Ausscheiden von Olaf Sporys eine neue Geschäftsführung zu benennen.






