Mathilden-Hospital Herford: Geburtshilfe vor Neuordnung

Klinikum Herford könnte zusätzliche Geburten übernehmen – Hebammenverband warnt vor möglichen Engpässen

Die geplante Schließung des Mathilden-Hospitals in Herford wirft zunehmend Fragen zur künftigen medizinischen Versorgung im Kreis Herford auf. Besonders betroffen wäre die Geburtshilfe: Sollte die Katholische Hospitalvereinigung Ostwestfalen (KHO) den Standort aufgeben, müsste die Versorgung schwangerer Frauen und werdender Eltern neu organisiert werden. Der Landesverband der Hebammen Nordrhein-Westfalen warnt vor möglichen Verschlechterungen.

Nach einem Bericht der Neuen Westfälischen vom 15. Oktober 2026 steht insbesondere zur Diskussion, ob das Klinikum Herford sämtliche bislang am Mathilden-Hospital betreuten Geburten übernehmen könnte. Offen ist, ob die vorhandenen personellen und räumlichen Kapazitäten dafür ausreichen oder zusätzliche Strukturen geschaffen werden müssten.