Jüdisches Krankenhaus Berlin: Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung bis Februar 2026
Zukunft nach der Restrukturierung offen – Senat prüft Trägerwechsel und öffentliche Übernahme
Das Jüdische Krankenhaus Berlin (JKB), eine der traditionsreichsten medizinischen Einrichtungen der Hauptstadt, befindet sich in einer entscheidenden Phase seiner über 100-jährigen Geschichte. Wie aus einer aktuellen Antwort des Senats auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, durchläuft das Haus derzeit ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Ziel ist eine tiefgreifende wirtschaftliche Sanierung, die bis Ende Februar 2026 abgeschlossen sein soll, berichtet Entwicklungsstadt.de. Die Frage zur möglichen Überführung des JKB in öffentliche Trägerschaft wird politisch diskutiert. Der Senat betone, dass das Krankenhaus dauerhaft fortgeführt werden solle, legt sich aber nicht auf ein bestimmtes Trägermodell fest. Bereits in der Vergangenheit gab es Gespräche mit Vivantes, der Charité sowie privaten und kirchlichen Trägern wie den Sana Kliniken.






