Helios Wipperfürth baut Geriatrie und Schmerzmedizin aus
Neue geriatrische Station erhält 33 Betten – Schmerzmedizin wächst von zwölf auf 19 Plätze
Die Helios Klinik Wipperfürth erweitert ihr stationäres Angebot in der Geriatrie und Schmerzmedizin. Dafür wird die derzeit ungenutzte vierte Etage des Hauptgebäudes an der Alten Kölner Straße zu einer neuen geriatrischen Pflegestation mit 33 Betten umgebaut. Die Schmerzmedizin zieht anschließend in die bisherige geriatrische Station und wächst dort von zwölf auf 19 Betten. Der Umbau soll im Januar 2027 beginnen und rund zwei Jahre dauern.
Mit dem Ausbau reagiert Helios auf eine steigende Nachfrage in beiden Bereichen. Die Geriatrie verfügt derzeit über rund 20 Betten; ihre Kapazität wird damit deutlich erweitert. Auch die stationäre multimodale Schmerztherapie arbeitet nach Angaben der Klinik seit Jahren an ihrer Kapazitätsgrenze.
Als wesentlichen Hintergrund nennt Helios die Altersentwicklung im nördlichen Oberbergischen Kreis. Nach der Pflegeplanung der Kreisverwaltung soll die Zahl der Pflegebedürftigen in Wipperfürth bis 2035 gegenüber 2019 um 25 Prozent steigen, obwohl die Einwohnerzahl insgesamt zurückgeht. Die Klinik will deshalb insbesondere die Altersmedizin stärker ausbauen. In Wipperfürth umfasst das geriatrische Angebot neben der akutmedizinischen Behandlung auch Frührehabilitation, aktivierende Pflege sowie Physio-, Ergo- und Sprachtherapie.
Für die Schmerzmedizin bedeutet der Umzug ebenfalls eine deutliche Kapazitätserweiterung. Der Bereich bietet neben ambulanten Behandlungen eine stationäre multimodale Schmerztherapie für Patienten mit chronischen Schmerzsyndromen an.
Klinikgeschäftsführerin Nasanin Chenari verbindet den Ausbau mit einem langfristigen Bekenntnis zum Standort. Auch Helios-Regionalgeschäftsführer West Reiner Micholka sieht in der Investition eine Stärkung der Rolle der Klinik innerhalb der regionalen Krankenhausversorgung.




