Heinrich-Pera-Hospiz in Halle (Saale) geht vollständig in die Verantwortung des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara über
Vier Jahrzehnte Hospizbewegung in Halle: Kontinuität und Zukunftssicherung durch Integration in den Elisabeth Vinzenz Verbund
Zum 1. Oktober 2025 übergeben der Heinrich Pera Hospizverein e.V. und der Freundeskreis zur Förderung von Sterbebegleitung und Hospizen e.V. die Verantwortung für das Heinrich-Pera-Hospiz in Halle (Saale) vollständig an ihren bisherigen Mitgesellschafter, die Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) GmbH. Die Übergabe erfolgt im Jubiläumsjahr der halleschen Hospizbewegung, die 2025 ihr 40-jähriges Bestehen feiert.
Die Hospizidee in Mitteldeutschland geht auf Heinrich Pera zurück, der 1985 durch Hospitationen in englischen Hospizen inspiriert wurde. Mit Unterstützung des katholischen St. Elisabeth-Krankenhauses gründete er die erste Hospizgruppe in Halle, die Patienten zu Hause und in Kliniken begleitete. 1996 entstand in Halle eines der ersten stationären Hospize Deutschlands als Bundesmodellprojekt. Heute bietet das Heinrich-Pera-Hospiz in der Kiewer Straße zwölf Hospizplätze, ambulante Begleitung, Trauerarbeit und Bildungsangebote. Mehr als 30 Mitarbeitende und rund 100 Ehrenamtliche engagieren sich täglich in der Hospizarbeit.




