Fresenius veräußert Vamed-Rehabilitationsgeschäft

  • PAI Partners („PAI“) erwirbt Kontrollmehrheit von 67 Prozent; Fresenius hält 33 Prozent, um an künftigen Wertsteigerungen zu partizipieren
  • Fresenius treibt seine Portfolio-Optimierung voran – weitere Impulse für #FutureFresenius
  • Fokus auf die operativen Gesellschaften Fresenius Helios und Fresenius Kabi, um Wachstum zu steigern
  • Die Transaktion wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen

Der weltweit tätige Gesundheitskonzern Fresenius treibt seine Portfolio-Optimierung weiter voran. Das Unternehmen hat eine Vereinbarung über den Verkauf der Mehrheitsbeteiligung am Vamed-Rehabilitationsgeschäft an PAI getroffen. Nach Abschluss der Transaktion wird PAI mit 67 Prozent Mehrheitseigentümer des neuen Unternehmens, während Fresenius 33 Prozent halten wird. Das Rehabilitationsgeschäft umfasst 67 Einrichtungen mit 9.100 Betten und rund 9.500 Mitarbeitern (FTE) in Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Tschechischen Republik und Großbritannien. Das Geschäft hat einen Wert von 853 Millionen Euro und war 2023 bei einem Umsatz von rund 1 Milliarde Euro profitabel. Die geplante Transaktion steht unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen sowie der üblichen Bedingungen. Der Abschluss wird für die zweite Jahreshälfte 2024 erwartet. Die Genehmigung der Transaktion durch eine Vamed-Hauptversammlung, in der Fresenius eine Mehrheit von 77 Prozent hält, soll in Kürze erfolgen. Fresenius hatte im vergangenen Jahr angekündigt, sich auf die operativen Unternehmensbereiche Fresenius Kabi und Fresenius Helios zu fokussieren.