Aktionsgruppe startet Begleitforschung zum Kliniksterben

Neue Internetplattform soll die Auswirkungen von Krankenhausschließungen auf Versorgung, Patienten und Beschäftigte wissenschaftlich begleiten

Die Aktionsgruppe „Schluss mit Kliniksterben in Bayern“ hat eine neue Internetplattform zur Begleitforschung Kliniksterben vorgestellt. Hintergrund ist das kürzlich verabschiedete GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz, das nach Einschätzung der Initiative den wirtschaftlichen Druck auf Krankenhäuser weiter erhöht. Die Plattform soll die Folgen möglicher Klinikschließungen langfristig dokumentieren und wissenschaftlich begleiten.

Nach Angaben der Aktionsgruppe soll die neue Webseite Entwicklungen rund um das sogenannte Kliniksterben systematisch erfassen. Im Mittelpunkt stehen Veränderungen der Krankenhausdichte, Auswirkungen auf die Behandlungsqualität sowie die Folgen für Patientinnen und Patienten, Beschäftigte und die wohnortnahe stationäre Versorgung.

Die Initiative kündigt an, hierzu fortlaufend Fachexpertisen, Statistiken, Analysen und Beobachtungen zu veröffentlichen. Ziel sei es, die Auswirkungen der aktuellen Krankenhauspolitik über einen längeren Zeitraum nachvollziehbar zu dokumentieren.

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