Agaplesion Klinikum Hagen: Marco Kempka übernimmt Geschäftsführung
Standort auf dem Weg zum Maximalversorger – neue Leitung soll Erfolgskurs fortsetzen

Marco Kempka (53) übernimmt zum 1. September die Geschäftsführung der Agaplesion Klinikum Hagen gGmbH.
Foto: Agaplesion
Zum 1. September 2025 übernimmt Marco Kempka die Geschäftsführung des AGAPLESION KLINIKUM HAGEN. Der 53-jährige Diplom-Betriebswirt tritt die Nachfolge von AGAPLESION-Vorstand Jörg Marx und Stefan Bertelsmann an, die das Klinikum interimistisch als Doppelspitze geleitet hatten.
Der Führungswechsel erfolgt in einer Phase des Umbruchs und des Wachstums: Das Klinikum Hagen entwickelt sich zu einem Maximalversorger und hat durch die Leistungsgruppenzuweisung des NRW-Gesundheitsministeriums seine Position in der regionalen Krankenhauslandschaft deutlich gestärkt. Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe in moderne Medizintechnik – darunter ein Hybrid-OP, der Ausbau der Intensivmedizin und ein Da Vinci-Operationsroboter – sollen die Zukunftsfähigkeit sichern.
„Marco Kempka wird den Standort in dessen neuer Rolle als Maximalversorger verantwortungsbewusst leiten und den Erfolgskurs fortsetzen. Er verfügt über ein profundes Fachwissen und ist gut in der Region vernetzt“, erklärte Dr. Markus Horneber, Vorstandsvorsitzender der AGAPLESION gAG.
Auch Kempka selbst sieht in Hagen großes Potenzial: „Die Energie, mit der das Team Hagen den Wandel eigeninitiativ mitgestaltet hat, ist äußerst beeindruckend. Gemeinsam können wir die Versorgungsqualität auf ein neues Niveau heben. Das macht uns mitten im Umbruch zur verlässlichen Konstante für die Menschen in der Region.“
Bereits in den vergangenen Jahren hatte das Klinikum wichtige Strukturentscheidungen getroffen. Dazu gehörten die Zusammenlegung der Hagener und Iserlohner Kinderkliniken (2022) sowie die Integration des St.-Johannes-Hospitals und von Bereichen des St.-Josefs-Hospitals (2023). Die damit verbundene Konzentration der Kompetenzen an einem Standort hat entscheidend dazu beigetragen, dass das Klinikum gestärkt aus der Landeskrankenhausplanung hervorgegangen ist.
Kempka bringt langjährige Erfahrung im Gesundheitswesen mit. Nach seinem Studium mit Schwerpunkt Management im Gesundheitswesen an der Fachhochschule Gelsenkirchen arbeitete er in verschiedenen Führungspositionen bei konfessionellen und privaten Trägern.




