Studie zur IT-Sicherheit von Krankenhausinformationssystemen: Schwachstellen im Fokus

Forschungsbericht zeigt signifikante Sicherheitslücken und Handlungsempfehlungen für Krankenhäuser und KIS-Hersteller

Eine aktuelle Sicherheitsstudie des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie (SIT) im Auftrag des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat Schwachstellen in den IT-Systemen von Krankenhäusern aufgedeckt. Die Untersuchung von Krankenhausinformationssystemen (KIS) ergab Lücken in der Datenübertragung, der Zugangsverwaltung und bei der Verteilung von Software-Updates. Diese Schwachstellen, die das gesamte digitale Krankenhausmanagement betreffen, wurden den betroffenen Herstellern mitgeteilt und größtenteils behoben.

Die Studie hebt hervor, wie wichtig die Sicherstellung der IT-Sicherheit im Krankenhaus ist, da ein Ausfall eines KIS dramatische Folgen für die Patientenversorgung haben kann. In einem Sicherheitstest identifizierten die Forscher zwei weit verbreitete KIS als besonders anfällig. Um zukünftige Angriffe abzuwehren, wurden Handlungsempfehlungen für Hersteller und Krankenhausbetreiber entwickelt. Die Ergebnisse der Studie und die empfohlenen Maßnahmen werden auf der Medizin-IT-Fachmesse DMEA im April präsentiert. Weitere Details sind auf der BSI-Website verfügbar.