Arne Lehmann wird Digital Health Manager bei Oberender
Beratung baut Kompetenzbereich IT/Digital Health für Kliniken aus

Arne Lehmann wird neuer Digital Health Manager bei Oberender
Foto: Oberender AG
Die Oberender AG erweitert ihr Führungsteam und hat Arne Lehmann zum neuen Digital Health Manager berufen. Der erfahrene Informatiker und Healthcare-Manager soll den neu aufgestellten Kompetenzbereich „IT/Digital Health“ stärken und Krankenhäuser bei Digitalisierung, IT-Infrastruktur, Cybersicherheit und Transformationsprojekten unterstützen.
Mehr IT-Kompetenz für das Klinikmanagement
Mit der Verpflichtung von Arne Lehmann will die Oberender AG ihre Beratungskompetenz im Bereich Digitalisierung strategisch ausbauen. Im Mittelpunkt stehen dabei IT- und Digitalstrategien, moderne Infrastruktur, IT-Sicherheit sowie die Umsetzung von Transformationsprojekten in Krankenhäusern.
Nach Unternehmensangaben umfasst das neue Leistungsangebot neben der strategischen Beratung auch Interimsmanagement und Projektmanagement. Damit soll die Beratung insbesondere Kliniken unterstützen, die ihre IT-Strukturen angesichts steigender Anforderungen an Digitalisierung, Vernetzung und Cybersicherheit weiterentwickeln müssen.
Für Krankenhäuser gewinnt die strategische Steuerung der IT zunehmend an Bedeutung. Digitalisierung ist längst nicht mehr auf einzelne Anwendungen oder isolierte Projekte beschränkt. Fragen der Infrastruktur, Informationssicherheit, Prozessintegration und des Change-Managements wirken unmittelbar auf die Organisation und damit auch auf die medizinische Versorgung.
Arne Lehmann verbindet Pflege, Informatik und IT-Führung
Lehmann verfügt nach Angaben der Oberender AG über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Gesundheitswesen. Seine berufliche Laufbahn begann in der Krankenpflege, bevor er ein Informatikstudium absolvierte. Ab 2005 war er bei verschiedenen Softwarehäusern in Deutschland und der Schweiz tätig und arbeitete an der Entwicklung der Healthcare-IT mit.
Nach seiner Rückkehr nach Deutschland im Jahr 2019 übernahm Lehmann Führungspositionen am Universitätsklinikum Tübingen und bei der Thieme Gruppe. Zuletzt war er als CIO der Max Grundig Klinik für deren technologische Ausrichtung verantwortlich und leitete unter anderem zwei größere IT-Transformationsprojekte.
Damit bringt der neue Digital Health Manager sowohl praktische Erfahrungen aus dem Gesundheitswesen als auch IT- und Führungskompetenz mit. Gerade diese Verbindung soll nach Angaben der Oberender AG bei der Begleitung von Klinikprojekten eine zentrale Rolle spielen.
Digitalisierung soll stärker Teil der Unternehmensstrategie werden
Lehmann betont, dass IT-Transformation in Krankenhäusern häufig daran scheitere, dass medizinische und technologische Perspektiven nicht ausreichend zusammengeführt würden. Sein Ansatz zielt deshalb auf eine strategische Neuausrichtung der IT mit klaren Roadmaps und einer stärkeren Verankerung in der Unternehmensstrategie.
Auch Oberender-Vorstandsvorsitzender Jan Hacker sieht einen steigenden Umsetzungsdruck bei der Digitalisierung. Für Kliniken gehe es nicht mehr allein um die Frage, ob sie ihre Strukturen digitalisieren, sondern darum, wie schnell und effizient dies geschehe.
Die Personalentscheidung fällt damit in eine Phase, in der Krankenhäuser gleichzeitig ihre IT-Infrastruktur modernisieren, Anforderungen an Cybersicherheit erfüllen und digitale Prozesse stärker in die Gesamtstrategie integrieren müssen. Für das Klinikmanagement wird die Fähigkeit, diese Veränderungen organisatorisch und wirtschaftlich zu steuern, zunehmend zu einem strategischen Erfolgsfaktor.




