AMEOS digitalisiert mehr als 30 Klinika mit dem i.s.h.med Model System von Oracle Health

Einer der größten Klinikverbünde im deutschsprachigen Raum setzt auf einheitliche digitale Prozesse und umfangreiche Modernisierung

Die AMEOS Gruppe hat in einem der größten Digitalisierungsprogramme im deutschen Gesundheitswesen das i.s.h.med Model System von Oracle Health in über 30 Klinika erfolgreich eingeführt. Dabei wurden mehr als 200 interdisziplinäre Prozesse neu definiert und optimiert, um Dokumentation, Arbeitsabläufe sowie technische Infrastruktur nachhaltig zu modernisieren.

Lars Klötscher, Leiter Organisationsentwicklung und Programmleitung Digitale Transformation der AMEOS Gruppe, betont die langfristige Perspektive des Vorhabens: „Digitalisierung ist kein Sprint, sondern ein Marathon nach dem anderen. Mit der richtigen Strategie und dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit Oracle Health erreichen wir unsere Ziele nachhaltig.“

Die AMEOS Gruppe zählt mit über 100 Krankenhäusern, Poliklinika sowie Reha-, Pflege- und Eingliederungseinrichtungen zu den größten Gesundheitsversorgern im deutschsprachigen Raum. Das Transformationsprojekt zielte auf eine umfassende Standardisierung und Professionalisierung der digitalen Strukturen ab.

Kernpunkte des Programms:

  • Einführung einer einheitlichen elektronischen Patientenakte
  • Erneuerung oder Aktualisierung von rund 30 Softwareanwendungen
  • Modernisierung von circa 3.000 Rechnern gemäß aktuellen Sicherheitsstandards
  • Verlegung von rund 300 Kilometern Datenkabel
  • Umsetzung eines breit angelegten Train-the-Trainer-Konzeptes:
    Rund 1.500 Key-User wurden intensiv durch Oracle Health geschult und fungieren nun als Multiplikatoren in den Einrichtungen.

Die Digitalisierung zeigt deutliche Wirkung auf die tägliche Versorgungs- und Dokumentationspraxis. In den 30 implementierten Klinika (Vergleichszeitraum 1. November 2022 bis 31. Mai 2025) wurden:

  • über 7,7 Millionen Verlaufseinträge digital erfasst,
  • fast 11,9 Millionen Dokumente konsistent bereitgestellt,
  • rund 12,6 Millionen Medikationsereignisse sicher dokumentiert.

Diese Zahlen verdeutlichen die Dimension des Projekts und die tiefgreifende Veränderung der klinischen Abläufe.

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