Abbott: Kodierhilfe für die Rhythmologie 2026
18. Auflage mit Anpassungen an das DRG-System 2026 und aktuelle Vergütungsmodelle
Die aktuelle Kodierhilfe für die Rhythmologie 2026 von Abbott bietet eine umfassende Übersicht über die Kodierung von Herzschrittmachern, Defibrillatoren, Ablationen und elektrophysiologischen Untersuchungen im stationären Bereich. Neben den neuen DRG-Gruppierungsalgorithmen enthält die 18. Auflage wichtige Anpassungen an die Krankenhausreform sowie das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG).
Von besonderer Bedeutung ist die Einführung der Hybrid-DRGs gemäß § 115f SGB V im Bereich der Kardiologie. Während in den Jahren 2024 und 2025 keine kardiologischen Leistungen hiervon betroffen waren, nimmt die Kardiologie im Jahr 2026 eine zentrale Rolle ein. Sie stellt den mit Abstand größten Anteil der Hybrid-DRGs innerhalb des insgesamt 69 Pauschalen umfassenden Katalogs.
Neben den inhaltlichen Anpassungen der Klassifikationssysteme und der DRG-Algorithmen stehen die Krankenhäuser 2026 vor weiteren strukturellen Herausforderungen. Die im MDK-Reformgesetz verankerte Dynamisierung der Prüfquoten sowie mögliche Strafzahlungen erhöhen weiterhin den Druck auf Kodierung und Leistungserbringung. Gleichzeitig schreitet die Umsetzung des Krankenhaustransparenzgesetzes voran. Insbesondere wird die Umsetzung der künftigen Vorhaltefinanzierung transparenter. Der erstmalig zur Verfügung stehende zerlegte Fallpauschalenkatalog 2026 des InEK kann zwar die in den einzelnen Kliniken prospektiv zur Verfügung stehende Vorhaltevergütung nicht darstellen, allerdings sind die verbleibenden rDRG-Bewertungsrelationen schon klar zu erkennen.
Der Kodierleitfaden bleibt ein essenzielles Nachschlagewerk für Medizincontroller und Kodierfachkräfte, um eine korrekte und wirtschaftlich optimale Abrechnung sicherzustellen.




