Bayern: Vier Klagen gegen Landarztquote vor Verwaltungsgericht

Am Verwaltungsgericht Ansbach sind derzeit vier Verfahren anhängig. Im Mittelpunkt stehen offenbar die hohen Vertragsstrafen von bis zu 250.000 Euro bei einem vorzeitigen Ausstieg

Antenne Bayern berichtet unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur (dpa) über vier anhängige Klagen gegen die bayerische Landarztquote.

Die Verfahren liegen beim Verwaltungsgericht Ansbach und betreffen nach Angaben des Gerichts insbesondere die Vertragsstrafen, die bei einem Verstoß gegen die Verpflichtung zur späteren Tätigkeit in einer unterversorgten Region vorgesehen sind. Entscheidungen gibt es bislang nicht. Wer über die Landarztquote einen Studienplatz erhält, verpflichtet sich zu einer mindestens zehnjährigen Tätigkeit in einem entsprechenden Versorgungsgebiet – andernfalls kann eine Vertragsstrafe von 250.000 Euro fällig werden.