Vivecti Group übernimmt Sana Einkauf und schafft führenden Einkaufsverbund
Strategische Allianz soll Effizienz, Digitalisierung und Versorgungssicherheit im Gesundheitswesen stärken
Die Vivecti Group übernimmt den Einkaufsverbund der Sana Kliniken AG, der bislang mehr als 1.500 Gesundheitseinrichtungen in Deutschland und der Schweiz betreut. Gleichzeitig erwirbt die Sana Kliniken AG einen 21-Prozent-Anteil an Vivecti, um die weitere Entwicklung als Partner zu begleiten. Durch den Zusammenschluss entsteht einer der größten, technologieorientierten Einkaufsverbünde Europas mit einem Einkaufsvolumen von über sieben Milliarden Euro.
Das Ziel der neuen Allianz: die Bündelung von Nachfragevolumen und digitaler Expertise, um Prozesse zu beschleunigen, Transparenz zu schaffen und die Versorgungsqualität im Gesundheitssystem nachhaltig zu verbessern. „Gemeinsam mit der Sana Einkauf legen wir das Fundament für nachhaltige Wirtschaftlichkeit und innovative Lösungen, die unseren Kunden echten Mehrwert bieten“, erklärte Prof. Dr. Benjamin I. Behar, CEO der Vivecti Group.
Auch Thomas Lemke, CEO der Sana Kliniken AG, betonte die strategische Bedeutung: „Mit dieser Partnerschaft folgen wir unserer bewährten Strategie: Mit Partnern gemeinsam die Gesundheitsversorgung für Patienten kontinuierlich, nachhaltig und zukunftsgerichtet zu verbessern.“
Mit der Integration wächst Vivecti auf künftig rund 700 Mitarbeitende und betreut über 6.000 Leistungserbringer im europäischen Gesundheitswesen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Einsatz KI-gestützter Anwendungen in Einkauf und Logistik – von Stammdatenmanagement bis zu scannerbasierten Lagerverwaltungssystemen. Zudem soll die Allianz die politisch geforderte Stärkung der ambulanten Versorgung unterstützen.
Die Sana Krankenhausvollversorgung (KVV) bleibt weiterhin Teil des Sana-Konzerns und versorgt über sieben Logistikzentren rund 150 eigene und kooperierende Häuser.
Mit der Transaktion entsteht nicht nur ein Einkaufsverbund mit erheblicher Marktmacht, sondern auch ein digitaler Treiber im europäischen Gesundheitswesen, von dem sowohl Kliniken und Praxen als auch Industriepartner profitieren sollen.




