Fusion von Unimedizin Greifswald und Klinikum Karlsburg erhält grünes Licht
Gesundheitsministerium Mecklenburg-Vorpommern erteilt kartellrechtliche Zustimmung – Zusammenschluss soll zum 1. Januar 2026 vollzogen werden
Die Universitätsmedizin Greifswald und das Klinikum Karlsburg dürfen offiziell fusionieren. Nach der Zustimmung des Aufsichtsrates hat nun auch das Gesundheitsministerium Mecklenburg-Vorpommern die kartellrechtliche Genehmigung erteilt. Damit steht dem geplanten Zusammenschluss der beiden Häuser nichts mehr im Weg. Der vollständige Erwerb des Klinikums Karlsburg durch die Unimedizin ist für den 1. Januar 2026 vorgesehen, im Folgejahr soll die endgültige Verschmelzung erfolgen.
„Wir sind dem Ministerium dankbar, dass uns diese Zustimmung schon kurz nach der Billigung durch den Aufsichtsrat erteilt wurde“, erklärte Toralf Giebe, Kaufmännischer Vorstand und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Unimedizin Greifswald. Nun bestehe „Planungssicherheit für beide Häuser“. Die Vorbereitungen für die Zusammenarbeit könnten damit deutlich intensiviert werden.
Auch Prof. Wolfgang Motz, Ärztlicher Direktor des Klinikums Karlsburg, zeigte sich erfreut: „Die geplante Fusion sichert beide Standorte langfristig. Das ist für die Menschen in der Region außerordentlich wichtig, aber natürlich auch für die Mitarbeitenden in beiden Häusern.“
In den kommenden Wochen stehen umfangreiche organisatorische Arbeiten an – von IT-Integration über Finanzbuchhaltung bis hin zur Logistik. Koordinator des Prozesses ist Frank Rau, der künftige Kaufmännische Geschäftsführer des Klinikums Karlsburg. „Vor den Kolleginnen und Kollegen beider Häuser liegt eine Mammutaufgabe“, so Rau. „Wir streben einen reibungslosen Übergang an. Dass es angesichts des straffen Zeitplans auch mal ruckeln wird, ist nicht zu vermeiden – aber das bekommen wir zusammen hin.“







