MZG steigert Umsatz 2025 auf 122,3 Millionen Euro

Klinikverbund in Bad Lippspringe wächst durch Akutmedizin und Reha

Das Medizinisches Zentrum für Gesundheit Bad Lippspringe (MZG) hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2025 um mehr als zehn Prozent auf 122,3 Millionen Euro gesteigert. Wachstumstreiber waren nach Angaben des kommunalen Klinikverbunds vor allem Leistungssteigerungen im Akutbereich und eine höhere Auslastung der Rehabilitationskliniken. Gleichzeitig erreichte das MZG mit 1.557 Beschäftigten einen neuen Höchststand bei der Mitarbeiterzahl.

Das Medizinische Zentrum für Gesundheit in Bad Lippspringe konnte im vergangenen Geschäftsjahr erneut einen Umsatzrekord erzielen. Mit 122,3 Millionen Euro lag der Umsatz mehr als zehn Prozent über dem Vorjahreswert. Der Klinikverbund führt die positive Entwicklung insbesondere auf eine höhere Leistungserbringung im Akutbereich sowie eine gestiegene Belegung der Rehabilitationskliniken zurück. Im Rehabilitationsbereich erreichte das MZG nach eigenen Angaben eine Auslastung von mehr als 85 Prozent. Zum Verbund gehören unter anderem die Cecilien-Klinik, die Klinik Martinusquelle, die Klinik am Park und die Teutoburger-Wald-Klinik in Bad Lippspringe sowie die MZG-Klinik Schanzenberg in Horn-Bad Meinberg.

Die hohe Auslastung der Reha-Einrichtungen bildet damit neben der Akutversorgung eine wichtige Säule des wirtschaftlichen Erfolgs. Für einen kommunalen Klinikverbund ist die Entwicklung vor dem Hintergrund des weiterhin angespannten wirtschaftlichen Umfelds im Gesundheitswesen von besonderer Bedeutung.

Die Geschäftsführer Achim Schäfer und Peer Kraatz bewerten das Jahresergebnis positiv. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen habe sich das MZG erneut gut behaupten können. Gleichzeitig müsse das Unternehmen die Kostenentwicklung weiterhin genau beobachten. Der geplanten bundesweiten Reform des Gesundheitswesens steht die Geschäftsführung grundsätzlich positiv gegenüber. Damit positioniert sich der Klinikverbund zugleich mit Blick auf die anstehenden strukturellen Veränderungen im Krankenhaus- und Gesundheitswesen.

Die positive Geschäftsentwicklung spiegelt sich auch in der Beschäftigtenzahl wider. Zum Jahresende 2025 beschäftigte das MZG insgesamt 1.557 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit erreichte der kommunale Klinikverbund ebenfalls einen Rekordwert in seiner Unternehmensgeschichte. Aufsichtsratsvorsitzender und Bürgermeister Ulrich Lange sieht das MZG unter den kommunalen Klinikverbünden in einer Spitzenposition. Er würdigte insbesondere das Engagement der Geschäftsführung und der Beschäftigten und kündigte an, den eingeschlagenen Kurs fortzusetzen. Gleichzeitig soll das MZG noch stärker als Bestandteil der Stadtgesellschaft etabliert werden.

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