MEDI Baden-Württemberg weist Vorwürfe des ehemaligen Vorsitzenden zurück
Der Ärzteverband MEDI Baden-Württemberg e. V. weist aktuelle Vorwürfe und Falschbehauptungen entschieden zurück. Anlass ist ein offener Brief eines ehemaligen Vorsitzenden vom 15. Dezember 2025, in dem gegenüber der aktuellen Vereinsführung unter anderem schwere Vorwürfe im Zusammenhang mit Personalentscheidungen erhoben werden.
Der amtierende MEDI-Vorsitzende Dr. Norbert Smetak erklärte hierzu, die erhobenen Anschuldigungen seien haltlos und schadeten dem Verein bewusst. Wörtlich betonte Smetak: „Ich habe Respekt vor der Lebensleistung meines Vorgängers. Aber die Falschbehauptungen und Verleumdungen, mit denen er sich ohne unser Wissen an unsere Mitglieder und die Presse wendet, um MEDI bewusst zu schaden, entbehren jeder Grundlage.“ Zum Schutz des Vereins und des Vertrauens der Mitglieder behalte man sich weitere rechtliche Schritte ausdrücklich vor.
Nach Darstellung der aktuellen Vereinsführung sei MEDI nach einem personellen Umbruch inzwischen stabil und zukunftsfähig aufgestellt. „Durch den Vorstandswechsel mussten Fehler der Vergangenheit korrigiert werden, um die Zukunft von MEDI zu sichern“, so Smetak. Dieser Prozess sei teilweise konfliktbehaftet gewesen und habe auch juristische Auseinandersetzungen erfordert, letztlich jedoch erfolgreich abgeschlossen werden können. Der Verband sei wirtschaftlich solide aufgestellt und blicke zuversichtlich auf das kommende Jahr.
Zu den konkreten Inhalten der Anschuldigungen äußerte sich MEDI nicht im Detail. Hintergrund seien laufende zivil- und strafrechtliche Verfahren gegen einzelne Personen, weshalb derzeit keine weiteren Stellungnahmen möglich seien.




