Klinikum Esslingen: 17,6 Millionen Euro Defizit trotz Verbesserung
Ergebnis fällt 2,2 Millionen Euro besser aus als geplant – Stadt Esslingen gleicht 16,4 Millionen Euro aus, mehr als 30 Konsolidierungsprojekte sollen folgen
Das Klinikum Esslingen hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Defizit von 17,6 Millionen Euro abgeschlossen. Damit lag das Ergebnis nach einem Bericht von kma-online zwar 2,2 Millionen Euro über dem Wirtschaftsplan, ohne erhebliche Unterstützung der Stadt bleibt die wirtschaftliche Lage jedoch angespannt.
Die Stadt Esslingen stellte als Trägerin einen Zuschuss von 16,4 Millionen Euro bereit. Nach diesem Ausgleich verbleibt ein Fehlbetrag von 1,2 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr hat sich das operative Defizit damit nur leicht verbessert: 2024 waren es 17,7 Millionen Euro. Deutlich wird zugleich die längerfristige Entwicklung: 2023 hatte das Minus noch bei 8,4 Millionen Euro gelegen, 2021 bei 2,7 Millionen Euro.
Für 2026 rechnet das Klinikum laut aktueller Hochrechnung mit einer weiteren Ergebnisverbesserung um rund zwei Millionen Euro. Das bereits laufende Verbesserungsprogramm soll fortgeführt und bei Bedarf ausgeweitet werden. Bis Ende 2027 sind mehr als 30 Einzelprojekte vorgesehen, mit denen Erlöse gesteigert und Kosten reduziert werden sollen. Geschäftsführer Matthias Ziegler verbindet die wirtschaftliche Stabilisierung nach Unternehmensangaben mit dem Ziel, die Versorgungsqualität weiterzuentwickeln und die finanzielle Belastung der Stadt zu reduzieren.




