Osnabrücker Kliniken gründen gemeinsames Tumorzentrum
Marienhospital und Klinikum Osnabrück bündeln Kopf-Hals-Onkologie – Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert neues Zentrum
Das Marienhospital Osnabrück der Niels-Stensen-Kliniken und das Klinikum Osnabrück bündeln ihre Kompetenzen in einem gemeinsamen Kopf-Hals-Tumorzentrum. Die Deutsche Krebsgesellschaft hat das klinikübergreifende Zentrum bereits zertifiziert. Damit werden Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Kopf-Hals-Tumoren standortübergreifend organisiert.
Getragen wird das neue Zentrum von der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Kopf- und Halschirurgie des Marienhospitals unter Leitung von Prof. Dr. Konrad Sommer sowie der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Klinikums Osnabrück unter Leitung von Priv.-Doz. Dr. Dr. Kai Wermker.
In die Versorgung sind zudem Onkologie, Strahlentherapie, Logopädie und weitere Fachbereiche eingebunden. Behandelt werden unter anderem Tumorerkrankungen der Mundhöhle, Speicheldrüsen, Nasennebenhöhlen, des Rachens und Kehlkopfes.
Gemeinsame Tumorkonferenzen und Behandlungsstandards
Kern der Kooperation sind standortübergreifende Tumorkonferenzen. Patienten beider Krankenhäuser werden gemeinsam besprochen und erhalten eine abgestimmte Therapieplanung. Auch niedergelassene Ärzte können Patienten in den Konferenzen vorstellen.
Darüber hinaus wollen die beiden Kliniken gemeinsame Behandlungsstandards, Fortbildungen und Forschungsprojekte entwickeln. Nachsorgesprechstunden werden an beiden Standorten angeboten.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der frühzeitigen Rehabilitation. Neben der Tumortherapie sollen insbesondere Sprech-, Schluck- und Kaufunktion möglichst erhalten oder wiederhergestellt werden.




