Führungswechsel bei Ameos Osnabrück: Jens Betker wird neuer Krankenhausdirektor
Erfahrener Klinikmanager folgt auf Simon Oertel – Neustrukturierung der Angebote wird fortgesetzt

Jens Betker hat die kommissarische Leitung des AMEOS Klinikums Osnabrück übernommen
Foto: Ameos
Jens Betker hat die kommissarische Leitung des Hauses übernommen. Er folgt auf Simon Oertel, der die Einrichtung verlässt, um sich neuen beruflichen Aufgaben zuzuwenden. Betker verfügt über langjährige Führungserfahrung innerhalb der AMEOS-Gruppe. Er leitete zuvor unter anderem die Klinika in Hildesheim, Hameln und Alfeld und bringt umfassende Kenntnisse in der psychiatrischen Versorgung sowie der strategischen Kliniksteuerung mit. Die Regionalgeschäftsführerin AMEOS West, Sabrina Zientek, bezeichnet ihn als „erfahrenen und anerkannten Krankenhausdirektor“.
Der neue kommissarische Direktor ist Volljurist und seit rund 20 Jahren in leitenden Funktionen im Gesundheitswesen tätig – unter anderem als Verwaltungsdirektor des Maßregelvollzugszentrums Niedersachsen in Moringen. Diese Kombination aus juristischem Fachwissen und Leitungserfahrung soll in Osnabrück für Stabilität und Orientierung sorgen. Betker kündigte an, den Übergang eng mit den Teams vor Ort zu gestalten. Ziel sei es, Kontinuität zu sichern und die begonnenen Entwicklungen konstruktiv weiterzuführen.
Parallel zur Leitungsernennung wird die im Haus gestartete Neuordnung der stationären und teilstationären Angebote weiter vorangetrieben. Das Klinikum will mit dieser Strukturreform eine langfristig tragfähige und qualitativ hochwertige Versorgung gewährleisten. Im Fokus steht insbesondere die Bündelung therapeutischer Kompetenzen und die Stärkung interdisziplinärer Prozesse. Damit sollen sowohl die Versorgungsqualität als auch die Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden nachhaltig verbessert werden.
Der Wechsel an der Spitze soll somit nicht nur Stabilität sichern, sondern den Reformprozess strukturell stützen und voranbringen.




