Dr. Günther Flämig übernimmt Leitung des St. Irmgardis-Krankenhauses Süchteln
Neuer Krankenhausdirektor soll strategische Entwicklung und Geriatrie-Ausbau vorantreiben

Zum 1. Juni übernimmt Dr. med. Günther Flämig MBA die Position des Krankenhausdirektors am St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln.
Foto: St. Franziskus-Stiftung Münster
Am St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln hat zum 1. Juni 2026 ein Wechsel in der Krankenhausleitung stattgefunden. Wie die St. Franziskus-Stiftung Münster mitteilt, übernimmt Dr. med. Günther Flämig MBA die Position des Krankenhausdirektors. Er folgt auf Thomas Becker, der das Haus über viele Jahre als kaufmännischer Direktor geprägt hat und den Übergang bis zum Jahresende begleiten wird.
Mit Dr. Flämig gewinnt das Krankenhaus einen erfahrenen Klinikmanager mit medizinischem und betriebswirtschaftlichem Hintergrund. Der promovierte Mediziner und studierte Ökonom war in leitenden Funktionen verschiedener großer Klinikverbünde tätig. Zu seinen beruflichen Stationen zählen unter anderem Geschäftsführungsaufgaben in Essen sowie Führungspositionen bei den Rotkreuzkliniken in Würzburg und München.
Nach Angaben der Stiftung bringt der neue Krankenhausdirektor umfangreiche Erfahrung in der strategischen Weiterentwicklung von Krankenhausstandorten mit. Zu seinen Schwerpunkten gehören der Ausbau spezialisierter medizinischer Leistungsangebote, die Modernisierung von Krankenhausinfrastrukturen sowie die Digitalisierung klinischer Prozesse.
Eine zentrale Aufgabe wird die Begleitung des geplanten Neubaus eines Geriatrie-Bettenhauses sein. Mit dem Projekt soll die Versorgung älterer Menschen in der Region langfristig gestärkt werden. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und steigender Behandlungsbedarfe in der Altersmedizin gilt die Weiterentwicklung geriatrischer Versorgungsangebote für viele Krankenhäuser als strategisch bedeutsam.
Das St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln gehört zur St. Franziskus-Stiftung Münster, einem der größten konfessionellen Krankenhausverbünde Deutschlands. Die Stiftung verfolgt an ihren Standorten verschiedene Investitions- und Entwicklungsprojekte, um sich auf die Anforderungen der Krankenhausreform sowie den steigenden Versorgungsbedarf in spezialisierten Leistungsbereichen vorzubereiten.
Thomas Becker wird den Angaben zufolge bis Ende 2026 weiterhin beratend tätig sein und insbesondere die Planungen rund um das neue Geriatrie-Bettenhaus begleiten. Damit soll ein geordneter Übergang in der Krankenhausleitung sichergestellt werden.




