Diakonie in Südwestfalen stellt Geschäftsführungen neu auf

Drei neue Geschäftsführer übernehmen Verantwortung in Pflege, Rehabilitation und Service

Bei der Diakonie in Südwestfalen haben zum Jahresbeginn drei neue Geschäftsführer ihre Arbeit aufgenommen. Mit Steffen Weinbrenner, Maik Schöler und Sven Mensch stehen künftig vier Tochtergesellschaften des Trägers unter neuer Leitung. Die Neubesetzungen markieren einen personellen Übergang nach dem Ausscheiden des langjährigen Geschäftsführers Harry Feige, der zum Jahreswechsel in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Drei neue Geschäftsführer der Diakonie Südwestfalen: Steffen Weinbrenner, Maik Schöler und Sven Mensch (v. l.).Foto: Diakonie Südwestfalen

Drei neue Geschäftsführer der Diakonie Südwestfalen: Steffen Weinbrenner, Maik Schöler und Sven Mensch (v. l.).
Foto: Diakonie Südwestfalen

Ambulante Pflege und Sozialstationen unter neuer Führung

Steffen Weinbrenner übernimmt die Geschäftsführung der Ambulante Diakonische Dienste gGmbH sowie der Ökumenische Sozialstation Betzdorf/Kirchen gGmbH. Der 43-Jährige ist seit 1999 in der Pflege tätig und verfügt über umfassende Qualifikationen im Sozial- und Gesundheitswesen, unter anderem als Fachwirt, Pflegedienstleitung sowie in den Bereichen Palliativversorgung und Qualitätsmanagement. Seit März 2025 war er bereits im Qualitätsmanagement der Diakonie in Südwestfalen tätig.

In seiner neuen Funktion verantwortet Weinbrenner rund 460 Mitarbeitende der Ambulanten Diakonischen Dienste an zahlreichen Standorten im Siegerland und darüber hinaus. Hinzu kommen etwa 180 Beschäftigte der Ökumenischen Sozialstation Betzdorf/Kirchen mit fünf Standorten. Zum Leistungsspektrum zählen ambulante Kranken- und Altenpflege, Palliativversorgung, hauswirtschaftliche Leistungen, Tagespflegeangebote sowie Hausnotrufsysteme.

Therapie und Rehabilitation strategisch gebündelt

Die Geschäftsführung der Diakonie Pflege und Rehabilitation gGmbH übernimmt Maik Schöler. Der 55-Jährige ist seit vielen Jahren in der Diakonie in Südwestfalen tätig und bringt eine fundierte fachliche Expertise als ausgebildeter Physiotherapeut und Diplom-Sportlehrer mit. Er verantwortet künftig fünf ambulante Rehabilitationszentren (ARZ) in Siegen, Weidenau, Eiserfeld, Freudenberg und Kredenbach mit Schwerpunkten in Physiotherapie, Ergotherapie, Gesundheitssport und Naturheilkunde.

Rund 100 Mitarbeitende versorgen dort täglich mehr als 200 ambulante Patientinnen und Patienten. Zusätzlich werden therapeutische Leistungen für stationäre Patienten an den Standorten des Diakonie Klinikums in Siegen und Freudenberg erbracht. Mit der Geschäftsführung soll der Bereich Therapie und Rehabilitation weiterentwickelt und eng mit den klinischen und ambulanten Strukturen verzahnt werden.

Servicegesellschaft mit zentraler Versorgungsfunktion

Sven Mensch übernimmt die Leitung der Diakonie Südwestfalen Service GmbH. Die Gesellschaft mit Sitz in Siegen beschäftigt rund 340 Mitarbeitende und ist für die Verpflegung mehrerer Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen der Diakonie verantwortlich. Dazu zählen unter anderem die Diakonie Kliniken Jung-Stilling in Siegen, das Diakonie Klinikum Bethesda in Freudenberg sowie das Diakonie Klinikum Kirchen.

Zum Aufgabenportfolio gehören neben dem Küchenbetrieb und der Speisenversorgung auch externer Cateringservice sowie ein Mahlzeitendienst für Privatkunden. Mensch bringt langjährige Erfahrung im Care-Catering mit und war zuvor in leitenden Funktionen im Krankenhausbereich tätig.

Kontinuität und Ausrichtung auf zukünftige Herausforderungen

Mit der Neubesetzung der Geschäftsführungen setzt die Diakonie in Südwestfalen auf fachliche Kontinuität und langjährige interne Erfahrung. Geschäftsführer Dr. Josef Rosenbauer würdigte den Führungswechsel als wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung des Trägers und wünschte dem neuen Führungsteam „viel Erfolg und eine glückliche Hand für alle kommenden Aufgaben und Entscheidungen“. Angesichts steigender Anforderungen in Pflege, Therapie und Service sollen die neuen Geschäftsführer die diakonischen Angebote organisatorisch und wirtschaftlich weiter stärken.

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