DGD Klinik Hohe Mark als einer der besten Arbeitgeber im Gesundheitswesen ausgezeichnet

Fachklinik erreicht Spitzenplätze bei Great Place to Work® – Bedeutung für Fachkräftesicherung und Versorgungsqualität

Die DGD Klinik Hohe Mark ist als einer der „Besten Arbeitgeber Deutschlands“ ausgezeichnet worden. Wie aus einer aktuellen Pressemitteilung hervorgeht, erhielt die Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Suchtmedizin mehrere Spitzenplatzierungen im Wettbewerb des Instituts Great Place to Work. Für Krankenhäuser gewinnt die Arbeitgeberattraktivität angesichts des Fachkräftemangels zunehmend an strategischer Bedeutung.

Die Klinik belegte bundesweit den vierten Platz in der Kategorie der Unternehmen mit 251 bis 500 Beschäftigten. Im Branchenvergleich „Gesundheit & Soziales“ erreichte sie den zweiten Platz und ist damit das bestplatzierte Krankenhaus. In Hessen positionierte sich die Einrichtung branchenübergreifend auf Rang drei bei Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden. Grundlage der Bewertung ist eine anonymisierte Mitarbeitendenbefragung sowie die Analyse von Führungs- und Personalinstrumenten.

Nach Angaben der Klinikführung wird die Auszeichnung insbesondere als Indikator für eine funktionierende Unternehmenskultur gewertet. Geschäftsführerin Anke Berger-Schmitt spricht von einem „starken Signal des Vertrauens unserer Mitarbeitenden“ und verweist auf die zunehmende Konkurrenz um qualifiziertes Personal im Gesundheitswesen. Die Ergebnisse spiegelten wider, dass eine Kombination aus fachlicher Qualität und wertschätzender Arbeitskultur im Klinikalltag wahrgenommen werde.

Für das Krankenhausmanagement unterstreicht die Auszeichnung die Bedeutung von Personalstrategien als zentralen Erfolgsfaktor. Aspekte wie Vertrauen in Führung, Teamarbeit, Work-Life-Balance und Entwicklungsmöglichkeiten wurden im Rahmen der Evaluation besonders berücksichtigt. Die Klinik hebt hervor, dass Geschäftsführung und Mitarbeitervertretung gemeinsam an der hohen Beteiligung der Belegschaft gearbeitet haben – ein Faktor, der für die Aussagekraft der Ergebnisse entscheidend ist.

Auch aus Versorgungsperspektive wird ein Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen und Behandlungsqualität gesehen. Ärztlicher Direktor Prof. Markus Steffens betont, dass stabile und motivierte Teams eine Voraussetzung für eine qualitativ hochwertige psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung seien. Pflegeleitung und Mitarbeitendenvertretung verweisen zudem auf die Bedeutung von Fort- und Weiterbildungsangeboten sowie strukturierten Programmen zur Personalentwicklung.

Die wiederholte Auszeichnung der Klinik deutet darauf hin, dass Arbeitgeberattraktivität zunehmend auch als Wettbewerbsfaktor im Krankenhaussektor wirkt. Vor dem Hintergrund anhaltender Personalengpässe könnte die gezielte Entwicklung einer positiven Organisationskultur für viele Einrichtungen zu einem entscheidenden Instrument werden, um Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden.