Bochum bündelt Kliniken für gemeinsame Versorgungsplanung
Oberbürgermeister lädt erstmals Krankenhaus-Geschäftsführungen gemeinsam ins Rathaus – regelmäßiger Austausch soll fortgesetzt werden
Die Stadt Bochum will die Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern angesichts von Krankenhausreform, Fachkräftemangel und steigenden Anforderungen an die Krisenvorsorge intensivieren. Oberbürgermeister Jörg Lukat hat dazu erstmals die Geschäftsführungen der Bochumer Kliniken gemeinsam ins Rathaus eingeladen. Der Austausch soll künftig regelmäßig fortgesetzt werden.
Im Mittelpunkt des Treffens standen die weitere Entwicklung der Gesundheitsversorgung sowie die Herausforderungen, die sich aus dem Strukturwandel der Krankenhauslandschaft ergeben. Stadt und Kliniken wollen dabei insbesondere die Sicherung der medizinischen Versorgung, die Gewinnung von Fachkräften und die Förderung von Innovationen gemeinsam vorantreiben.
„Bochumer Modell“ als Grundlage der Zusammenarbeit
Anknüpfen kann die Initiative an das bereits etablierte „Bochumer Modell“. Es soll einen regelmäßigen Austausch und eine abgestimmte Zusammenarbeit zwischen den Krankenhäusern ermöglichen.
Auch bei konkreten Versorgungsthemen arbeiten die Einrichtungen bereits zusammen. Als Beispiel nennt die Stadt die gemeinsame Kampagne „Bochum erkennt Sepsis“.
Mit dem neuen Austauschformat auf Geschäftsführungsebene soll diese Zusammenarbeit weiterentwickelt werden. Konkrete Strukturentscheidungen oder gemeinsame Projekte wurden bei dem ersten Treffen noch nicht angekündigt.




