Krankenhausreform: So funktioniert das Instrument der Auswirkungsanalyse

Bundesländer testen Szenarien zur Versorgungsanalyse bis zur Bundesratssitzung

Wie das Deutsche Ärzteblatt berichtet, können die Bundesländer seit einer Woche ein neues Simulationsmodell zur Analyse der Krankenhausreform nutzen, das ihnen bis zur Bundesratssitzung am 22. November ermöglicht, verschiedene Szenarien zu testen. Dieses Instrument, entwickelt vom Softwareunternehmen BinDoc in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Oberender AG, soll den Ländern helfen, die Auswirkungen der Reform eigenständig abzuschätzen.

Laut Maximilian Schmid, COO von BinDoc, simuliert das Modell auf Basis von Abrechnungsdaten aus 2023 die Versorgungsrelevanz und Bedarfsnotwendigkeit einzelner Kliniken aus der Perspektive der Patienten. Die Länder können damit die Verteilung von Leistungsgruppen und Vorhaltepauschalen planen und ihre eigenen Parameter in das Modell einfließen lassen.