Zweckverband Südwestfalen erweitert Mitgliedschaft um zwei DGD-Kliniken
DGD Diakonie-Krankenhaus Wehrda und DGD Klinik Hohe Mark treten Krankenhausverbund bei
Der Zweckverband der Krankenhäuser Südwestfalen e.V. hat am 26.03.2026 die Aufnahme des DGD Diakonie-Krankenhauses Wehrda sowie der DGD Klinik Hohe Mark beschlossen. Damit wächst der Verbund auf 36 Mitgliedskrankenhäuser. Die Entscheidung stärkt die regionale Krankenhauskooperation in den Bereichen Somatik, Psychiatrie und strategisches Krankenhausmanagement.
Der Zweckverband der Krankenhäuser Südwestfalen e.V. hat seine Mitgliedsstruktur erweitert und zwei weitere Einrichtungen in den Verbund aufgenommen. Mit Beschluss des Vorstandes vom 26. März 2026 gehören künftig das DGD Diakonie-Krankenhaus Wehrda in Marburg sowie die DGD Klinik Hohe Mark zum Netzwerk des Verbandes.
Das DGD Diakonie-Krankenhaus Wehrda ist ein freigemeinnütziges Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit rund 208 Betten. Es verbindet eine klassische stationäre Versorgung mit einem christlich-diakonischen Leitbild und ist in der Region Marburg als somatische Versorgungseinrichtung etabliert.
Die DGD Klinik Hohe Mark mit Sitz in Oberursel ergänzt den Verbund als Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Suchtmedizin. Mit etwa 259 Betten auf 13 Stationen ist sie auf die Behandlung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen spezialisiert und verfolgt ebenfalls einen diakonisch geprägten Versorgungsansatz.
Mit dem Beitritt der beiden Einrichtungen umfasst der Zweckverband nun 36 Mitgliedskrankenhäuser. Diese verfügen gemeinsam über rund 7.900 stationäre Betten und beschäftigen etwa 20.000 Mitarbeitende. Der Verband zählt damit zu den größeren regionalen Krankenhauskooperationen in Deutschland und bündelt erhebliche Versorgungs- und Verhandlungskapazitäten.
Neben der Interessenvertretung seiner Mitglieder übernimmt der Zweckverband zentrale Aufgaben im Bereich Krankenhausfinanzierung, strategisches Management und gesundheitspolitische Abstimmung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung bei Entgeltverhandlungen mit Kostenträgern sowie der Moderation komplexer Verhandlungsprozesse im Rahmen der Krankenhausfinanzierung.
Darüber hinaus bietet der Verband seinen Mitgliedseinrichtungen Beratungsleistungen zu Fragen der regionalen Gesundheitspolitik, Qualitätsentwicklung sowie zu strukturellen Anpassungen im Zuge der Krankenhausreform. Ergänzt wird das Angebot durch Benchmarking-Analysen, Schulungsformate und digitale Werkzeuge zur Unterstützung des Krankenhausmanagements.
Durch die enge Vernetzung mit der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) sowie der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) ist der Verband in zentrale gesundheitspolitische Entscheidungs- und Abstimmungsprozesse eingebunden. Nach eigenen Angaben nutzt er diese Strukturen, um für seine Mitglieder Lösungen im Spannungsfeld von Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Reformanforderungen zu entwickeln.




