Undine Wendland ist neue Verwaltungsdirektorin des Klinikums Lüneburg
Gesundheitsökonomin bringt strategischen Überblick und Teamgeist in die Klinikleitung ein

Undine Wendland ist neue Verwaltungsdirektorin.
Foto: Klinikum Lüneburg
Seit dem 1. Juni 2025 hat das Klinikum Lüneburg eine neue Verwaltungsdirektorin: Die 34-jährige Gesundheitsökonomin Undine Wendland wurde von der Gesellschafterversammlung zur vierten Säule der Klinikleitung berufen. Sie ergänzt damit die bestehende Führungsriege aus Geschäftsführung, Ärztlicher Direktion und Pflegedirektion. Mit der neuen Struktur reagiert das Haus auf die wachsenden Anforderungen in der Gesundheitsversorgung.
Wendland kennt das Klinikum nicht nur beruflich, sondern auch aus persönlicher Erfahrung: Geboren im Kreißsaal des Lüneburger Klinikums und mit einem Vater, der dort als Sprachtherapeut tätig war, verbindet sie eine langjährige Beziehung mit der Einrichtung an der Bögelstraße. Seit 2022 ist sie in leitender Funktion im Haus tätig – unter anderem mit Verantwortung für Controlling, Prozess- und Patientenmanagement sowie die Apotheke.
„Meine Aufgabe ist es, quer über alle Bereiche zu schauen und die Abteilungen stärker miteinander zu vernetzen“, beschreibt Wendland ihre neue Rolle. Dabei legt sie Wert auf offene Kommunikation – ob im kurzen Flurgespräch oder bei der Budgetplanung in Millionenhöhe. Sie versteht sich als Bindeglied zwischen den vielfältigen Berufsgruppen im Haus und als Koordinatorin für strategische Entwicklungen.
Ihre fachliche Basis ist ebenso fundiert wie praxisnah: Nach dem Studium der Gesundheitswissenschaften absolvierte sie einen Master in Financial Management and Accounting. Erste berufliche Station war das Krankenhaus Buchholz, wo sie früh Führungsverantwortung übernahm. Seit ihrem Wechsel nach Lüneburg überzeugte sie mit lösungsorientiertem Führungsstil und der Fähigkeit, komplexe Themen strukturiert umzusetzen.
Dr. Michael Moormann, Geschäftsführer des Klinikums, sieht in der neuen Position ein wichtiges Signal: „Mit Frau Wendland konnten wir eine äußerst kompetente Führungspersönlichkeit für die Betriebsleitung gewinnen, die uns helfen wird, das Klinikum auch in unsicheren Zeiten durch ein sicheres Fahrwasser zu lenken.“ Die zunehmende Komplexität in der Gesundheitsversorgung verlangt nach einer breiteren Aufstellung.




