Schön Klinik setzt auf Wachstum – Zukäufe und Spezialisierung treiben Expansion voran

Deutschlands viertgrößter privater Krankenhausbetreiber will über Marktdurchschnitt hinaus wachsen

Die Schön-Klinik-Gruppe will ihr Wachstum in den kommenden Jahren konsequent fortsetzen. Neben organischem Wachstum setzt Deutschlands viertgrößter privater Krankenhausbetreiber auf Zukäufe von Krankenhäusern und die strategische Erweiterung im ambulanten Bereich. Vorstandsvorsitzender Mate Ivančić sieht im deutschen Klinikmarkt weiteres Potenzial, insbesondere vor dem Hintergrund der bevorstehenden Krankenhausreform.

Seit 2019 ist Ivančić an der Spitze des Familienunternehmens. „Wir sind in sechs Jahren um etwa 80 Prozent gewachsen“, sagt er. Der Umsatz stieg von 880 Millionen Euro auf 1,5 Milliarden Euro im vergangenen Jahr, während die Branche im Median 2024 um rund acht Prozent wuchs. Die Übernahme von Schwerpunktversorgern sei dabei ein zentrales Element: Häuser mit hoher regionaler Relevanz und umfassendem medizinischem Portfolio gelten als zukunftssicher und werden weiterhin gefördert. Ein Beispiel ist die Übernahme der Imland-Kliniken in Rendsburg und Eckernförde 2023, einem Krankenhausverbund mit rund 800 Betten und 2.000 Mitarbeitenden, der zuvor in Insolvenz war.

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