Johanniter GmbH stellt Geschäftsführung neu auf und setzt auf Kontinuität
Matthias Becker übernimmt Vorsitz – Frank Böker wechselt nach 14 Jahren an der Spitze in Übergangsphase bis zum Ruhestand
Die Johanniter GmbH richtet ihre Geschäftsführung zum 1. Oktober 2026 neu aus und setzt dabei auf eine Mischung aus Kontinuität und strukturiertem Führungswechsel. Nach 14 Jahren an der Spitze übergibt Frank Böker den Vorsitz der Geschäftsführung an Matthias Becker, bleibt dem Unternehmen jedoch zunächst weiterhin verbunden. Ziel der Neuaufstellung ist es, Stabilität zu sichern und zugleich die strategische Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe fortzuführen.

Von links: Michael Schlickum, Frank Böker, Dr. Oskar Prinz von Preußen (Vorsitzender Gesellschafterversammlung) und Matthias Becker.
Foto: Johanniter
Die Johanniter GmbH vollzieht zum 1. Oktober 2026 eine geplante Veränderung in ihrer Führungsstruktur. Frank Böker gibt nach 14 Jahren den Vorsitz der Geschäftsführung ab und übergibt diese Rolle an Matthias Becker, der bereits seit mehreren Jahren dem Führungsteam angehört und insbesondere den Krankenhausbereich verantwortet.
Nach Unternehmensangaben war Böker maßgeblich an der strategischen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung der Johanniter beteiligt. In seiner Amtszeit entwickelte sich die Organisation von einem Umsatzniveau von rund 600 Millionen Euro auf etwa 1,5 Milliarden Euro. Auch die Mitarbeiterzahl wuchs auf rund 20.000 Beschäftigte, darunter ein hoher Anteil an Auszubildenden. Trotz des Vorsitzwechsels bleibt Böker dem Unternehmen für eine Übergangszeit weiterhin erhalten, bevor er sich perspektivisch in den Ruhestand verabschiedet.
Mit der Übernahme des Vorsitzes durch Matthias Becker setzt die Gesellschafterversammlung auf interne Kontinuität. Becker ist seit mehreren Jahren Mitglied der Geschäftsführung und war primär für die Akutkrankenhäuser innerhalb der Johanniter-Strukturen verantwortlich. In dieser Funktion wurde der Krankenhausbereich nach Unternehmensangaben stabilisiert und weiterentwickelt. Der Wechsel an der Spitze wird daher als Fortsetzung eines bereits eingeleiteten Entwicklungspfads verstanden. Neben dem Führungswechsel bleibt auch Michael Schlickum in der Geschäftsführung für Finanzen und Dienstleistungen verantwortlich. Unter seiner Mitwirkung wurde der kaufmännische Bereich organisatorisch neu strukturiert und auf Effizienz und Zukunftsfähigkeit ausgerichtet.
Die Johanniter betonen, dass die neue Führungsstruktur auf Stabilität, Verlässlichkeit und nachhaltiges Wachstum ausgerichtet sei. In einem weiterhin herausfordernden Umfeld der Gesundheits- und Sozialwirtschaft soll damit eine Balance zwischen Kontinuität und Anpassungsfähigkeit geschaffen werden. Der Wechsel an der Spitze wird als geordneter Übergang verstanden, der die bestehende Strategie fortführt und zugleich Raum für Weiterentwicklung eröffnet.




