Auguste-Viktoria-Klinik erweitert Geschäftsführung
Olaf Kawalerczyk wird weiterer Geschäftsführer in Bad Oeynhausen
Die Auguste-Viktoria-Klinik erweitert ihre Führungsspitze: Olaf Kawalerczyk wurde mit Wirkung zum 1. April 2026 vom Aufsichtsrat zum weiteren Geschäftsführer bestellt. Er wird die Klinik künftig gemeinsam mit Dr. Olaf Bornemeier leiten, der zugleich Vorstandsvorsitzender der Mühlenkreiskliniken ist.

Von links: Dr. Olaf Bornemeier (Vorstandsvorsitzender der Mühlenkreiskliniken und AVK-Geschäftsführer), Olaf Kawalerczyk (AVK-Geschäftsführer) und Michael Grosskurth (Aufsichtsratsvorsitzender).
Foto: Mühlenkreiskliniken
Mit der Personalentscheidung setzt der Träger auf Kontinuität in der strategischen Entwicklung der Einrichtung. Kawalerczyk ist seit 2013 in verschiedenen Führungsfunktionen innerhalb der Mühlenkreiskliniken tätig und war zuletzt unter anderem als stellvertretender Geschäftsführer des Krankenhauses Bad Oeynhausen sowie als Prokurist der Auguste-Viktoria-Klinik aktiv. In diesen Funktionen war er maßgeblich an der Weiterentwicklung der Standorte beteiligt.
Nach Angaben der Klinik soll mit der Erweiterung der Geschäftsführung insbesondere die langfristige Positionierung der Auguste-Viktoria-Klinik als spezialisierte orthopädische Fachklinik gestärkt werden. Die Einrichtung zählt zu den größeren orthopädischen Zentren in Nordrhein-Westfalen und hat überregionale Bedeutung.
Im Fokus der künftigen Geschäftsführung stehen mehrere strategische Großprojekte. Dazu gehört insbesondere die geplante Fusion der Auguste-Viktoria-Klinik mit dem Krankenhaus Bad Oeynhausen. Parallel dazu wird Kawalerczyk die Umsetzung der anstehenden Neubauplanung begleiten, die sich über einen Zeitraum von rund sechs Jahren erstrecken soll.
Dr. Olaf Bornemeier betonte im Zusammenhang mit der Personalentscheidung die Bedeutung einer stabilen und gut abgestimmten Führung für die anstehenden Transformationsprozesse. Neben wirtschaftlichen Fragestellungen stehen dabei auch strukturelle Anpassungen im Zuge der Krankenhausreform im Vordergrund.
Auch Kawalerczyk selbst verweist auf die bevorstehenden Herausforderungen im Krankenhaussektor, sieht jedoch zugleich Entwicklungschancen für die Klinik. Ziel sei es, die Einrichtung gemeinsam mit der Betriebsleitung und den Mitarbeitenden zukunftssicher aufzustellen und die medizinische Qualität weiter auszubauen.




