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Tarifvertrag für Entlastung bei Vivantes gefordert

Ver.di fordert Vivantes zu Tarifverhandlungen zu einem „Tarifvertrag Entlastung“ auf. Das ist sowohl rechtlich als auch inhaltlich der falsche Weg. Vivantes ist es, als Mitglied des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Berlin, bereits formal untersagt, eigenständige Verhandlungen zu dieser Forderung zu führen. Zudem wären die ver.di-Forderungen angesichts des deutschlandweit fehlenden Fachpersonals nur umsetzbar, indem weniger Patient*innen behandelt werden. Das würde eine deutliche Einschränkung der Versorgungskapazitäten zur Folge haben und steht dem Versorgungsauftrag von Vivantes als größtem kommunalen Klinikträger massiv entgegen.

Vivantes arbeitet bereits heute auf allen Ebenen daran, die Arbeitsbedingungen seiner Beschäftigten, insbesondere in der Pflege, kontinuierlich zu verbessern. Im vergangenen Jahr konnten rund 800 Pflegekräfte eingestellt werden. Zudem investiert das Unternehmen massiv in die Ausbildung künftiger Fachkräfte. So wird Vivantes alleine in der Gesundheits- und Krankenpflege die Zahl seiner Ausbildungsplätze bis 2023 auf rd. 1.400 erhöhen und gehört damit bundesweit zu den größten Ausbildungsstätten für dieses Berufsbild. Eine Vielzahl von bundesweit geltenden ordnungspolitischen Vorgaben, wie die Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung (PpUGV) und die Personalausstattung Psychiatrie und Psychosomatik (PPRL), stellen zudem bereits heute die Personalschlüssel in besonders sensiblen Krankenhausbereichen sicher.  […]

Pressemitteilung: Vivantes

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