Neue Klinikmanagerin im Krankenhaus Damme
St. Elisabeth Klinik setzt auf interne Entwicklung und Managementkompetenz
Das Krankenhaus St. Elisabeth Damme hat eine neue Klinikmanagerin: Marita Niebur-Ossenbeck hat die Position übernommen und soll künftig die operativen Abläufe sowie die strategische Weiterentwicklung der Einrichtung mitgestalten. Das teilte das Krankenhaus im April 2026 mit.

Geschäftsführer Michael gr. Hackmann heißt Marita Niebur-Ossenbeck herzlich als neue Klinikmanagerin im Dammer Krankenhaus willkommen.
Foto: Krankenhaus Damme
Mit der Personalentscheidung setzt das Krankenhaus auf eine interne Führungskraft mit breitem Erfahrungshintergrund. Niebur-Ossenbeck begann ihre Laufbahn bereits 2011 im Haus mit einem dualen Pflegestudium und sammelte anschließend mehrjährige Erfahrung in der direkten Patientenversorgung. Parallel qualifizierte sie sich im Bereich Gesundheitsmanagement weiter und schloss 2017 ein entsprechendes Masterstudium ab.
Im weiteren Verlauf ihrer Tätigkeit übernahm sie unterschiedliche Funktionen innerhalb des Krankenhauses. Neben ihrer Arbeit als Gesundheits- und Krankenpflegerin war sie unter anderem in der Assistenz der Pflegedirektion tätig und sammelte Erfahrung im Projektmanagement. Damit bringt sie sowohl operative Einblicke in klinische Prozesse als auch Kenntnisse in organisatorischen und strategischen Fragestellungen mit.
Für das Krankenhausmanagement gewinnt diese Kombination zunehmend an Bedeutung. Einrichtungen stehen vor der Herausforderung, klinische Abläufe effizient zu gestalten und gleichzeitig steigende Anforderungen an Qualität, Wirtschaftlichkeit und Personalsteuerung zu erfüllen. Führungskräfte mit interdisziplinärem Hintergrund können dabei eine wichtige Brücke zwischen Pflegepraxis und Managementebene bilden.
Nach Angaben der Geschäftsführung wird Niebur-Ossenbeck künftig zentrale Aufgaben in der Weiterentwicklung der Betriebsorganisation übernehmen. Dazu zählen die Optimierung von Prozessen, die Unterstützung bei strategischen Projekten sowie Führungsaufgaben im Personalbereich. Ziel ist es, die Behandlungsqualität weiter zu sichern und gleichzeitig die wirtschaftliche Stabilität des Hauses zu stärken.
Geschäftsführer Michael gr. Hackmann betont die Vorteile der internen Besetzung der Position. Die neue Klinikmanagerin vereine praktische Erfahrung aus der Pflege mit Managementkompetenz und kenne die Strukturen des Hauses im Detail. Diese Voraussetzungen gelten als wichtige Grundlage, um Veränderungsprozesse im Krankenhaus erfolgreich umzusetzen.
Die Personalie steht exemplarisch für einen breiteren Trend im Gesundheitswesen: Krankenhäuser setzen verstärkt auf Nachwuchsführungskräfte aus den eigenen Reihen, die neben fachlicher Expertise auch betriebswirtschaftliche Kompetenzen mitbringen. Angesichts des zunehmenden Transformationsdrucks im Krankenhaussektor wird die Entwicklung solcher Profile zu einem entscheidenden Faktor für die Zukunftsfähigkeit von Einrichtungen.




