Anne Matros übernimmt Geschäftsführung des SRH Krankenhauses Oberndorf

Neue Klinikgeschäftsführerin soll wirtschaftliche und strukturelle Weiterentwicklung der Akutklinik vorantreiben

Anne Matros

Anne Matros hat zum 1. September 2026 die Geschäftsführung des SRH Krankenhauses Oberndorf übernommen und folgt auf Blerta Muqaku.
Foto: SRH

Anne Matros hat zum 1. September 2026 die Geschäftsführung des SRH Krankenhauses Oberndorf a. N. übernommen. Die erfahrene Krankenhausmanagerin folgt auf Blerta Muqaku, die die Akutklinik im Oberen Neckartal nach rund zwei Jahren aus privaten Gründen verlassen hat. Ein Schwerpunkt der neuen Geschäftsführung soll auf der wirtschaftlichen Stabilisierung und strukturellen Weiterentwicklung des Krankenhauses liegen.

Mit Anne Matros übernimmt eine Managerin die Leitung des SRH Krankenhauses Oberndorf, die bereits mehrere Krankenhäuser geführt und zuletzt Transformationsprozesse im Gesundheitswesen beratend begleitet hat.

Der Wechsel erfolgt in einer für den Standort herausfordernden Phase. Nach Angaben der SRH besteht insbesondere die Aufgabe, die Wirtschaftlichkeit des Krankenhauses zu verbessern und damit die stationäre medizinische Versorgung in der Region langfristig abzusichern.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Anne Matros eine Führungspersönlichkeit gefunden haben, die mit der hochkomplexen Struktur von Krankenhäusern bestens vertraut ist“, erklärt Werner Stalla, Leiter des Gesundheitsbereichs der SRH.

Das Krankenhaus in Oberndorf stehe wie viele andere Kliniken vor wirtschaftlichen Herausforderungen. Um weiterhin eine bestmögliche stationäre Versorgung für die Menschen in der Region gewährleisten zu können, müsse die Wirtschaftlichkeit verbessert werden. Matros bringe hierfür die notwendige Expertise mit.

Anne Matros verfügt über langjährige Erfahrung im Krankenhausmanagement und hat bereits mehrere Kliniken geleitet. Zuletzt war sie beim Beratungsunternehmen Accenture tätig. Dort begleitete sie Geschäftsführungen und Gesellschafter bei wirtschaftlichen und strukturellen Transformationsprozessen.

Zu ihren bisherigen Arbeitsschwerpunkten gehören die Analyse und Neuausrichtung komplexer Krankenhausstrukturen, Leistungsportfolios und Finanzmodelle. Darüber hinaus verfügt sie über Erfahrung bei der Weiterentwicklung sektorenübergreifender Versorgungskonzepte und der Steuerung von Projekten an den Schnittstellen zwischen Medizin, Pflege, Wirtschaft und Politik.

Damit bringt die neue Geschäftsführerin Kompetenzen mit, die angesichts des aktuellen Strukturwandels der Krankenhauslandschaft auch für die weitere Ausrichtung des Standorts Oberndorf von Bedeutung sind.