Krankenhausreform: Kommunen fordern „frisches Geld“

Zur Abwendung von Insolvenzen wollen Kommunen und Landkreise Milliardenhilfen. Lauterbachs Reform sei unzureichend.

Um die Zahl der Klinikpleiten zu verringern, verlangen Städte und Kreise mehr und schnellere Finanzhilfen als von der Bundesregierung geplant. „Die Reformvorhaben kommen vermutlich zu spät für die Häuser, die in Schwierigkeiten sind“, erklärte der des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Uwe Brandl, am Montag nach einem Gespräch mit (SPD) in Berlin. „Wir sind der Meinung, dass es zusätzliches Geld im System braucht.“ Der Präsident des Deutschen Landkreistages, Reinhard Sager, forderte Sofortmaßnahmen, um die Liquiditätslage der zu verbessern.

Lauterbach dränge mit Blick auf die Länder darauf, dass ein bereits im Bundestag verabschiedetes auch im Bundesrat Zustimmung findet. Damit würden kurzfristig über 6 Milliarden Euro für die Kliniken bereitgestellt. „Ohne das Gesetz drohe mehr als 100 Krankenhäusern die Zahlungsunfähigkeit“ […]

 

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