„Kollektive Unverantwortlichkeit: Bund und Land nehmen ungeordnetes Kliniksterben in Kauf“

Stadt Hanau sichert 13 Millionen Euro mit „Finanz-“ zu / Oberbürgermeister Kaminsky: „Wir stellen uns diesem politischen Dauer-Fiasko entgegen“

Seit Monaten ringen und die Bundesländer um eine Krankenhausreform. „Das einzige Ergebnis ist, dass es kein Ergebnis gibt. Bund und Länder bringen nichts zustande, außer ihren Streit zu kultivieren, während die Verunsicherung bei den Beschäftigten in den Kliniken und bei den Patienten wächst. Das ist kollektive Unverantwortlichkeit“, sagt Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky, der für das Hanauer Haus Unterstützung der Stadt zusagt.

„Die Krankenhäuser zu entökonomisieren, das heißt mehr über Vorhaltespauschalen und weniger über Fallpauschalen zu finanzieren, ist richtig. Damit würde auch unser Haus ein gutes Stück von einem bisweilen irrationalen wirtschaftlichen Druck befreit. Was die Krankenhäuser in und eben auch jetzt in Hanau brauchen, ist eine Soforthilfe, die uns weiter unsere täglichen Herausforderungen meistern und finanzieren lässt. Es müsste doch möglich sein, jenseits der Diskussionen über das ein oder andere, sich darauf – wenn man schon so viel Zeit braucht – kurzfristig zu verständigen“, so Kaminsky, der auch der Klinikum Hanau GmbH ist, eine von zwanzig Gesellschaften der städtischen BeteiligungsHolding Hanau GmbH (BHG).

„Mitunter stellt sich vor Ort der Eindruck ein, dass dieses unorganisierte politisch gewollte sein könnte […]

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