Krankenhäuser stehen in der Corona-Krise im Regen

Versprochene Hilfe kommt in den Krankenhäusern nicht an.

Die von der zugesagte Hilfe für kommt laut Niedersächsischer Krankenhausgesellschaft (NKG) nicht an, wo sie benötigt wird. In Niedersachsen werde der Betrieb seit letzter Woche in allen Krankenhäusern heruntergefahren, um Platz für Corona-Patienten zu schaffen. Doch das jetzt vorgelegte Gesetz breche das gegebene Versprechen, die Krankenhäuser nicht auf den Kosten sitzen zu lassen. Es enthalte keine Sicherheiten dafür, dass die Kliniken die notwendigen Betriebskosten in der jetzigen Situation wirklich bezahlt bekommen. Es werde zudem kein einziger Euro für die hohen für die persönliche der Mitarbeiter als Finanzierungspauschale bereitgestellt.

Das von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) erarbeitete Finanzierungskonzept in der Krise sieht folgende Forderungen vor: Eine und vom Einzelfall losgelöste monatliche Zahlung des an das Kostenniveau 2020 angepassten Budgets des Vorjahres ab sofort. Hinzu kommen ein auskömmlicher Zuschlag für die hohen Mehrkosten für Isolierung und Schutzausstattung sowie eine unbürokratische Erstattung von Mehrkosten, die nicht durch die Pauschalen abgedeckt sind. Auch sind zusätzliche kurzfristige Investitionshilfen des Landes für Anschaffungen und eine echte Befreiung von bürokratischen Dokumentations- und Nachweispflichten erforderlich.

„Wir sind fassungslos und empört“, so der Vorsitzende der NKG, Dr. Hans-Heinrich Aldag, zur Stimmungslage der Krankenhäuser bezogen auf den bekannt gewordenen zur „Unterstützung“ der Krankenhäuser in der Corona-Krise: „Bundeskanzlerin und Bundesgesundheitsminister hatten versprochen, alles dafür zu tun, dass die Krankenhäuser in der Krise leistungsfähig bleiben und die ihnen entstehenden Kosten finanziert werden, whatever-it-takes. Alle Krankenhäuser haben darauf vertraut.“ […]

Pressemitteilung: Niedersächsische Krankenhausgesellschaft e.V.

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