Aufsichtsrat der Universitätsmedizin Mainz fasst zentrale Beschlüsse

Wirtschaftsplan beschlossen und höhere im Praktischen Jahr

„Der Neustart an der Universitätsmedizin ist in der konsequenten Umsetzung. Der neue arbeitet intensiv an den großen Aufgaben, mit Fokus auf der Organisation und der wirtschaftlichen Krankenversorgung. Wir haben im September versprochen, dass wir den Blick auf alle Bereiche der Universitätsmedizin wenden und wenn notwendig komplett neu aufstellen werden. Dieses Versprechen setzen wir Schritt für Schritt um. Dazu gehören auch eine kritische Bestandsanalyse und eine transparente , auch zu schwierigen Themen. Die Universitätsmedizin ist auf dem Weg in eine gute Zukunft“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende, Wissenschaftsminister Clemens Hoch, nach der Sitzung. Zweifelsohne bilde die finanzielle Lage der Universitätsmedizin den Kern der Hauptaufgaben. So hatte der Vorstand in der Sitzung dargelegt, dass für das Jahr 2023 mit einem Jahresfehlbetrag von rund 120 Millionen Euro gerechnet werden müsse. Grund hierfür seien insbesondere ausgebliebene Erlöse. Gleichzeitig hätten sich für Sachbedarf und nicht reduzieren lassen.

„Die Sanierung und Konsolidierung der Universitätsmedizin ist eine Mammutaufgabe, vergleichbar mit einem Marathon. Wir werden Zeit brauchen. Für die Vorbereitung des Wirtschaftsplans haben wir bisher bestehende Planungen auf den Prüfstand gestellt und evaluiert, um eine wirkungsvolle Planung und Steuerung in der nahen Zukunft aufzusetzen. Diese Bemühungen spiegeln sich in den Überlegungen für das laufende wider. Für 2024 rechnet die Universitätsmedizin aktuell mit einem von etwa 107 Millionen Euro. Wir wollen aber gezielt Leistungen steigern und erste Effekte durch die Umsetzung von Ergebnissen der Organisationsuntersuchung, die von der Unternehmensberatung Roland Berger erarbeitet wurden, erzielen“, sagt der Vorstandsvorsitzende und Medizinische Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich.

Ein gutes Signal haben Vorstand und Aufsichtsrat an die Absolvierenden gesandt, die an der Universitätsmedizin ihr Praktisches Jahr (PJ) durchlaufen. So stimmte das Gremium für den Vorschlag des Vorstandes, dass junge Ärztinnen und Ärzte im PJ an der Universitätsmedizin Mainz in Zukunft den rechtlich zulässigen Höchstsatz von 812 Euro monatlich als Aufwandsentschädigung erhalten. Bisher lag der Satz bei 380 Euro. „Die jungen Absolvierenden haben an der stationären Krankenversorgung einen großen Anteil. Es ist angemessen, dass diese motivierten und engagierten Nachwuchskräfte auch im Rahmen der Möglichkeiten gut entlohnt werden“, sagt Aufsichtsratsvorsitzender Hoch.

Der Aufsichtsrat hat sich außerdem mit der Position des Wissenschaftlichen Vorstandes beschäftigt. Die Nachfolge von Herrn Univ.-Prof. Dr. Ulrich Förstermann war ausgeschrieben. „Die Bewerberlage ist gut und ich bin zuversichtlich, dass wir auch für diese Position dem Fachbereichsrat zeitnah einen Vorschlag unterbreiten können“, sagte Wissenschaftsminister Clemens Hoch. Aktuell würden die ersten Auswahlgespräche terminiert. Hoch dankte Herrn Professor Förstermann für seine geleistete Arbeit. „Der Aufsichtsrat hat entschieden, dass der bisherige stellvertretende Wissenschaftliche Vorstand Univ.-Prof. Dr. Hansjörg Schild für den Zeitraum der Vakanz das Amt übergangsweise übernehmen soll“, so der Minister […]

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