Gute medizinische Versorgung verursacht Kosten – keine Defizite

Die aktuelle Kritik an den ins uferlose steigenden Defiziten am Mainzer Uniklinikum veranlasst die Landesvorsitzenden Jochen Bülow und Katrin Werner, MdB, zum Thema Stellung zu beziehen

„Es ist das alte neoliberale Lied: Mit willkürlichen Fallpauschalen und nicht ausreichenden Zuschüssen geraten immer mehr Krankenhäuser in eine „finanzielle Schieflage“. Anschließend wird die Privatisierung als „alternativlos“ angepriesen. Die folgende „Sanierung“ bezahlen die Mitarbeiter*innen und Patient*innen – die einen mit Lohnkürzung und Arbeitszeitverlängerung, die anderen mit schlechterer Versorgung. Dabei ist doch sonnenklar: Ein Krankenhaus „produziert“ nichts, keine Autos, keine Lebensmittel und auch sonst nichts, was sich im betriebswirtschaftlichen Sinne „verkaufen“ ließe. Genau wie Schwimmbäder, Turnhallen oder Bibliotheken sind Krankenhäuser ein unabweisbarer Bedarf der Daseinsvorsorge. Und genau deshalb müssen sie solidarisch von allen finanziert werden. […]

Quelle: DIE LINKE

 

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