Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern warnt vor gravierenden Auswirkungen der Krankenhausreform

In einem dringenden Appell fordert die Ärztekammer die Landes- und Bundespolitik auf, endlich zu handeln und das Kliniksterben zu verhindern
Die Situation der Krankenhäuser ist besorgniserregend. Die Eigenmittel werden knapper, und Kreise sowie Kommunen müssen finanziell einspringen, da die Einnahmen aus der Patientenbehandlung nicht ausreichen. Trotz erster Reformmaßnahmen bleibt die Reaktion auf den aktuellen Finanzierungsnotstand aus. Bereits jetzt sind Personalmangel und zurückgehaltene Investitionen spürbar. Die Ärztekammer betont, dass diese Entwicklungen irreversible Schäden für die Krankenhauslandschaft verursachen.
Die angekündigte große Krankenhausreform kommt nicht voran, und medizinischer Sachverstand wird nicht ausreichend berücksichtigt. Der Ärzteverband fordert eine am Bundesland angepasste Strukturreform. Um die Finanzierung der Krankenhäuser kurz- und mittelfristig zu sichern, sollten die Landesbasisfallwerte rückwirkend zum 1. Januar 2024 um fünf Prozent erhöht werden. Konkretes Handeln ist gefragt, um die Krankenhäuser im Land zu unterstützen.







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