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Nachtrag vom 03.06.2020 zur Fortschreibung der § 301-Vereinbarung vom 17.04.2018

Nachtrag 01 bis 03 – Zusatzentgelt Testung auf das Coronavirus SARS-CoV-2

Gemäß der Vereinbarung nach § 26 Abs. 2 KHG wird ein Zusatzentgelt für Testungen auf das Coronavirus SARS-CoV-2 im Krankenhaus zwischen DKG und GKV-Spitzenverband vereinbart. Damit dieses zeitnah abgerechnet werden kann, wird kurzfristig eine Schlüsselerweiterung notwendig. Der Bereich 76* und C5* wird entsprechend erweitert. Hinweis: Die Vereinbarung nach § 26 KHG sieht vor, dass das Datum der Testung (Probenentnahme) in der Abrechnung über den Entgeltzeitraum (ENT Segment „Abrechnung von“ und „Abrechnung bis“) anzugeben ist. In den Fällen, in denen bereits für ab dem 14.05.2020 aufgenommene Patienten eine Schlussrechnung an die Krankenkasse übermittelt wurde, ist eine Abrechnung des Zusatzentgeltes bis spätestens zum 19.06.2020 (Rechnungseingang bei der Krankenkasse) über eine Nachtragsrechnung möglich.

Quelle: Deutsche Krankenhausgesellschaft e. V. (PDF, 501KB)

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11 Antworten

  1. Kathleen sagt:

    Aber einen festgesetzten Preis gibt es noch nicht oder?

  2. medconweb sagt:

    Vom 08.06. kam die Info von der DKG:

    Für Patienten, die in der Zeit vom 14. Mai bis 15. Juni aufgenommen wurden, beträgt das Zusatzentgelt 63 Euro. Dieses setzt sich aus 52,50 Euro Laborkosten, 10 Euro Personalkosten und 0,50 Euro Sachkosten zusammen. Damit hat sich die Schiedsstelle an den tatsächlichen Kosten, die die Kliniken zu zahlen haben, orientiert.

    Ab Mitte Juni wird das Zusatzentgelt auf 52 Euro abgesenkt.

  3. AO sagt:

    Und wodurch triggert das ZE nun?den U-Codes und den Z-Code?

  4. medconweb sagt:

    das ist noch nicht bekannt. Ich warte auf die Info vom InEK.
    Es müsste meiner Meinung nach ein OPS Code geben für den Test. Es werden ja nicht alle getestet und der u-Code ist ja nur bei nachgewiesenen oder klinisch nachgewiesenen Covid-19 zu kodieren. Z11 ist m.E zu ungenau.

  5. medconweb sagt:

    Nach genauerer Lektüre gehe ich jetzt davon aus, dass es garkein Trigger in der Kodierung gibt, sondern das der Entgeltschlüssel über die Abrechnung erfolgt.
    Gemäß der Vereinbarung nach § 26 Abs. 2 KHG wird ein Zusatzentgelt für Testungen auf das Coronavirus SARS-CoV-2 im Krankenhaus zwischen DKG und PKV-Spitzenverband vereinbart. Damit dieses zeitnah abgerechnet werden kann, wird kurzfristig eine Schlüsselerweiterung notwendig. Der Bereich 76* und C5* wird entsprechend erweitert.

    Hinweis: Dies Vereinbarung nach § 26 KHG sieht vor, dass das Datum der Testung (Probenentnahme) in der Abrechnung über den Entgeltzeitraum (ENT Segment „Abrechnung von“ und „Abrechnung bis“) anzugeben ist.

    In den Fällen, in denen bereits für ab dem 14.05.2020 aufgenommene Patienten eine Schlussrechnung an das Krankenversicherungsunternehmen übermittelt wurde, soll anstelle einer Stornierung und Neuberechnung eine Abrechnung des Zusatzentgeltes bis spätestens zum 19.06.2020 (Rechnungseingang beim Krankenversicherungsunternehmen) über eine Nachtragsrechnung möglich sein.

  6. Yvonne sagt:

    Hallo,
    hat das ZE schon jemand abgerechnet als Zusatzleistung (über Abrechnung, nicht durch Kodierung)? Funktioniert es? Danke

  7. medconweb sagt:

    Hallo Yvonne,
    der Schlüssel muss funktionieren. Die Entgeltarten sind bereits im Vorgriff der Vereinbarung abgestimmt wurden, damit sie per 09.06.2020 in den Datenübermittlungsverfahren verfügbar sind. Grüße C.Wnuck

  8. Yvonne sagt:

    Hallo,

    vielen Dank für die Antwort. Aber noch eine letzte Frage.
    Das ZE ist ja bundeseinheitlich und sollte damit ja zum AEB E2 gehören.
    Heißt das, dass dieses ZE in die Berechnung der Rechnungspositionen, die sich aus dem E2 und E3 berechnen (wie Hygienezuschlag) mit einfließt?
    Vielen Dank

  9. medconweb sagt:

    Guten Morgen,
    das Zusatzentgelt geht nicht in das Erlösbudget des Krankenhauses ein und damit auch nicht in den Erlösausgleichen. Insofern ist das ZE ausserhalb des Gesamtbetrages des Krankenhauses zu verorten, bei denen die vereinbarten Beträge ins Verhältnis zum Gesamtbetrag gesetzt werden (Zuschläge). Darüber hinaus ist das ZE nicht in den AEB Aufstellungen zu berücksichtigen.
    Viele Grüße

  10. 19049 sagt:

    Hallo, die Frage von Yvonne ist genau die Frage, die uns aktuell bewegt.
    Uns stellt sich bzgl. der Abrechnung die Frage, ob mit dem ZE auch sämtliche Zu- und Abschläge berechnet werden können/ dürfen.

    Die Vereinbarung aus der Schiedsstelle zum Corona-ZE ist hier etwas vage. In § 1 Abs. 2 heißt es zwar,

    “…Das Zusatzentgelt nach § 26 KHG geht nicht in das Erlösbudget nach § 4 Abs. 1 KHEntgG und nach § 3 Abs. 3 BPflV ein und unterliegt nicht den Erlösausgleichen nach dem Krankenhausentgeltgesetz und der Bundespflegesatzverordnung. ..”
    Aber laut Rundschreiben der DKG ist dies nur für die Berechnung der proz. Zuschlagshöhe der krankenhausindividuell möglichen Zuschläge (Budgetvereinbarung/ Budgetebene) relevant. Laut DKG wollte man mit dieser Formulierung bzw. mit diesem Passus die Befürchtungen der Kassen zerstreuen, dass die Erlössumme des ZE zu einer Neuberechnung der Zuschläge führen könnte.

    Auch das ZE97 (Behandlung von Blutern) ist extrabudgetär und nicht für die Erlösausgleiche relevant. Für dieses ZE können auch alle Zuschläge abgerechnet werden. Wir haben es gerade mal mit einer Testrechnung geprüft.

    Wir haben des Corona-ZE bisher “normal” und damit auch die entsprechende Zuschläge abgerechnet. Einige große Kassen weisen unsere Rechnungen zurück mit dem Hinweis, dass keine proz. Zuschläge auf dieses ZE abgerechnet werden dürfen.

  11. medconweb sagt:

    Guten Morgen,
    nach Rücksprache mit unserer Krankenhausgesellschaft fließt das ZE nicht mit ein. Die Prozentualen Zuschläge bleiben somit unverändert.

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