Die Kostenablehnung gegenüber dem Versicherten (hier: Schlauchmagen-Operation bei therapierefraktärer Adipositas) berühre nicht den Vergütungsanspruch des Krankenhauses

S 54 KR 763/19 | Duisburg, vom 04.11. 

Insofern ist das Abrechnungsverhältnis zwischen Krankenkasse und vom Behandlungsverhältnis zwischen Krankenhaus und Versichertem sowie vom Versicherungsverhältnis zwischen Versichertem und Krankenkasse zu trennen (vgl. , Urteil vom 11.04.2002, Az.: B 3 KR 24/01 R) , so dass die im Versicherungsverhältnis ergangene bindende Leistungsablehnung mangels Krankenhausbehandlungsbedürftigkeit für das Abrechnungsverhältnis ohne Bedeutung ist (BSG, Urteil vom 17.05.2000, Az.: B 3 KR 33/99 R; Urteil vom 11.04.2002, Az.,: B 3 KR 24/01 R). Daher kann auch die Befassung des MDK im Verwaltungsverfahren zwischen Krankenkasse und Versichertem als vorgelagerte Prüfung des Bestehens eines Sachleistungsanspruchs nicht das MDK-Prüfverfahren im Verhältnis zwischen Krankenhausträger und Krankenkasse i. R. d. nachgelagerte ersetzen. […]

Quelle: Sozialgerichtsbarkeit

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